Hund und Heim


 

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"Sein Name
lautet nicht länger
“wilder Hund”,
sondern bester Freund"

 

(Franz von Assisi, Heiliger)

 

 

Nach Gassi im Schnee –
auf die Pfoten seh` !
Denn zwischen den Ballen,
tut er weh an den Krallen!

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FdGBH

Unser Tierarzt:
DVM G. Klünder



Alt Glasow 22
15831 Mahlow
Tel:. (03379) 3 81 40
Mobil: (0171) 6 32 69 26

Mo, Mi, Do,
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Hundespeichel ist antibakteriell

1986 wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass Hundespeichel antibakteriell ist und die Heilung von Wunden beschleunigt. Deshalb lecken Hunde auch immer an Wunden.

An eigenen Wunden, bei anderen Hunden oder auch beim Menschen.
Aber natürlich gibt es auch Hunde, die Träger von Krankheiten sind. Wie auch bei Menschen, sind manche Tiere infiziert, ohne selbst krank zu sein.

Beim Lecken am Menschen kann das Tier so auch Infektionen übertragen, die bis hin zu Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen führen...

Aber dies ist nicht die Regel sondern der Einzelfall...!


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Wohnumfeld-Hygiene trotz Hundehaltung

Ganz wichtig für das friedliche Zusammenleben mit der Nachbarschaft und eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist die Erziehung des Hundes zur Straßen- und Rasenreinheit. Der Welpe bekommt die Plätze gezeigt, an denen er etwas fallen lassen darf. Bei uns sind das Gebüsche und Bäume mit tief herunterreichenden Zweigen, unter die selbst ein Kind nicht kriechen würde. Anfangs liegt dort - unsichtbar für alle Menschen - ein kleines Stück Toilettenpapier mit einer Duftmarke seines Afters oder letzten Geschäfts.

Mein Hund Buck suchte entweder instinktiv oder aufgrund der Erziehung in seinem ersten Zuhause ohnehin Deckung für seine Notdurft. Cina musste dagegen verboten bekommen, Gehwege zu beschmutzen. Hatte sie an einem geeigneten Ort noch kein Bedürfnis verspürt, sich ein Stück weiter jedoch auf dem Gehweg in die Donnerbalkenposition gebracht, erfolgte sofort ein "Pfui!" und ein Wegtragen am Kragen. Ließ sie dann überhaupt etwas fallen, landete es in der Gosse. Sie hat schnell gelernt, dass das Geschäft unter Büschen angenehmer zu erledigen ist.

Schmutz auf dem Gehweg ist natürlich zu entfernen. Gehen Sie deshalb anfangs immer mit einer Packung Papiertaschentücher und mindestens 1 dichten Plastiktütchen Gassi, sofern Sie sich mit dem Hund auf Gehwegen aufhalten möchten! Als Plastiktütchen genügen solche, die man beim Gemüsekauf im Supermarkt verwendet. Cina musste während meiner Putzaktion Platz halten. Das Putzen ist eine besonders entzückende Tätigkeit, wenn das Tier gerade dünne Verdauung hat. Putzen Sie trotzdem! Sie belasten sonst unser Hundehalter-Image erheblich. Außerdem können Sie angezeigt werden. In vielen Städten gelten beachtliche Bußgelder für ein derartiges Verunreinigen der Gehwege oder öffentlicher Anlagen.

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In diesem Sinne sollte der Hund auch nicht erlaubt bekommen, sein Geschäft zu Hause auf dem Rasen zu verrichten, selbst, wenn es Sie persönlich nicht stört. Er wird sich sonst auch auf Spielwiesen erleichtern. Dann putzen Sie wieder, aber hygienisch bekommen Sie den Rasen trotzdem nicht. Einen Hund, der nicht absolut rasenrein ist, sollten Sie daher gar nicht erst auf eine Spielwiese lassen.

Auch das kleine Geschäft kann zu ärger führen und sollte auf erlaubte Stellen reduziert werden. Rüden neigen dazu, nach der eigenen Hausecke Nachbars Zäunchen, den nächsten Autoreifen und die größte Blume im übernächsten Vorgartenbeet zu markieren. Das ist zwar sein natürliches Verhalten, aber auch hier kann und muss erzieherisch eingegriffen werden. Konsequenz ist auch hier wieder das wichtigste. Kommt er in das Alter, in dem er zu markieren beginnt, ziehen Sie ihn am besten sofort weg von den verbotenen Ecken, wenn er das Beinchen zu heben beginnt. Sagen Sie "Pfui!" und führen Sie ihn dahin, wo er es darf.


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Welcher Napf darf es sein?

Napf ist nicht gleich Napf. Das Sortiment an Futter- und Wasserschüsseln ist riesig. Hundetrainerin Kaja Krauß aus Berlin-Tempelhof erklärt, wie die perfekte Ausstattung für welchen Hund sein muss.

"Hunde legen keinen Wert auf edle Designer-Schüsseln", so die Expertin. "Viel wichtiger ist ihnen, dass sie sich ihren Napf nicht mit anderen Vierbeinern teilen müssen. Sonst gibt es ärger."

Hier die Tipps der Trainerin

Das richtige Material:

Hunde trinken und fressen erfahrungsgemäß lieber aus Kunststoff- oder Tonnäpfen als aus Metallschüsseln", sagt Krauß. Falls Sie sich für Kunststoff entscheiden: Lieber ein hartes Material nehmen, da weiches Plastik Bestandteile ans Wasser abgeben kann.

Näpfe aus Ton und Porzellan haben den Vorteil, dass sie schwer genug sind und nicht gleich umkippen, wenn der Halter mal mit den Fuß dran stößt.

Tipp:

Achten Sie beim Kauf auf Antirutsch-Füßchen unter dem Napf, damit Ihr Hund beim Fressen nicht durch die ganze Wohnung schiebt.

Die richtige Größe:

"Der Napf sollte der Größe des Tieres angepasst sein. Für einen Chihuahua passt natürlich eine Mini-Schale und eine Dogge braucht eine große", so die Expertin.

Tipp:

Ab einer Schulterhöhe von 75 cm (z.B. Irischer Wolfshund) bieten sich höhenverstellbare Näpfe an, damit Ihr Riese sich beim Fressen nicht unnötig verrenken muss.

Der perfekte Napf für unterwegs:

"Wenn Sie mit Ihrem Hund auf Achse sind, empfielt sich ein auslaufsicherer Kunststoffnapf", sagt die Trainerin (z.B. "Buddy Bowl", ca. 15,-€). Der nach innen gebogene Rand verhindert, dass Wasser überschwappt, so bleibt das Auto trocken.


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Hygiene muss sein:

"Die Schalen unbedingt täglich mit heißem Wasser ausspülen, damit sich keine Bakterien ansiedeln", so Krauß. Und einmal pro Woche an die Spülmaschine.

Von Nadine Borau, Quelle: BZ vom 02.07.2012

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