Hund und Familie


 

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"Wenn du mit
den Tieren sprichst,
werden Sie
mit Dir sprechen
und ihr werdet euch
kennen lernen.”

 

(Hannah Arendt, Publizistin)

 

 

Der Hund kann nicht lieben –
sagen nur dumme Leute!
Diese sollten wir
bei Seite schieben –
spätestens heute!

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HaustierRadio
FdGBH

Unser Tierarzt:
DVM G. Klünder



Alt Glasow 22
15831 Mahlow
Tel:. (03379) 3 81 40
Mobil: (0171) 6 32 69 26

Mo, Mi, Do,
16:00 - 18:30 Uhr
Fr, Sa,
14:00 - 15:00 Uhr

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Der Hund bei Gewitter


Hunde zeigen von allen Haustieren die meiste Angst. Schließlich hören sie den Donner auf viel mehr Frequenzen als wir. Gehen Sie mit Ihrem Hund daher ausgiebig spazieren, damit er ausgepowert nach Hause kommt. Lassen Sie ihn während des Gewitters auf keinen Fall allein. Nehmen Sie den Hund am besten mit in Ihr Zimmer und spielen Sie mit ihm oder machen Sie beruhigende Musik an. Auch wenn es albern klingt: Der Hund orientiert sich an Ihrem Verhalten. Freuen Sie sich deshalb jedes Mal wenn es donnert. Schaffen Sie positive Assoziationen beim Hund, indem Sie ihm bei jedem starken Gerusch ein Leckerli geben...!


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Ein Hundejahr sind nicht sieben Menschenjahre!


Die Lebenserwartung unserer Hunde ist unterschiedlich, selbst bei Hunden einer Rasse. Es kommt immer auf die Lebensumstände, Größe, Rasse und die genetische Komponente an.
So ist die Faustregel (1 Hundejahr = 7 Menschenjahre) vollkommen veraltet und hinfällig.
Es gibt Richttabellen in Rassen und Größen aufgeführt, nach denen man in etwa das vergleichbare Menschenalter seines Hundes ablese kann...


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Familienmitglieder und Rangordnung

Menschliche Familienmitglieder stehen in der Rangordnung immer über dem Hund. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass der Hund jemals auf alle gleich gut hört. Meinen Sohn ließ ich von klein auf gerne mit den Hunden spielen, aber alleine ausführen durfte er sie nicht, bevor er 14 Jahre alt war.

Sie respektierten ihn nicht genug, um wirklich sicher auf ihn zu hören. Es erschien mir zu riskant, ihn mit den starken Tieren in unserer gefährlichen Umwelt alleine zu lassen. Anders verhält es sich bei meiner Frau, die zwar selten mit ihnen alleine das Haus verlässt, aber dann seine volle Aufmerksamkeit hat.

Das hängt damit zusammen, dass sie in der Wohnung zum Teil sogar strenger durchgreift als ich. Außerdem strahlt ihre weiche Stimme eine gewisse Ruhe aus. Alle Kommandos, die sie ihnen gibt, haben die Tiere von mir gelernt.

Weil ich meine Hunde nach einer einmaligen Ausbildung in der Hundeschule Heßling alleine ausbilde, kam es bei meiner lieben Cina früher gelegentlich zu folgendem Missverständnis: Mein Sohn wollte mit ihr bei-Fuß-Gehen üben. Auf sein Kommando "Fuß!" rannte sie ihm jedoch davon, um sich an meiner Seite ordentlich zum bei-Fuß-Gehen aufzustellen!
Sie kannte es nicht anders.
Natürlich wurde sie von mir freundlich empfangen.

Wie hätte sie sich wohl verhalten, wenn zwischen uns eine Fahrbahn gewesen wäre? Sie hätte sich zwischen zwei sehr ernsthaft trainierten, hier aber widersprüchlichen Handlungsmöglichkeiten eine wählen müssen, sofern ich nicht vorher "Stopp!" zu ihr hinübergerufen hätte.

Die eigene Reaktionsfähigkeit ist oft wichtig. In einer kritischen Situation das richtige Kommando zu geben, ist oft gar nicht so einfach. Wenn mein Sohn mit ihr alleine im Raum war, ging sie bei ihm ordentlich bei Fuß.
Andersherum hat Buck, unser älterer Rüde, der bei Fuß zwischen mir und Cina lernte, zunächst gemeint, "Fuß!" heiße "rechts von Cina". Also übte ich eine Weile mit ihm alleine.

Friedliche Koexistenz mit Katzen Missverständnisse zwischen Hund und Katze sind vorprogrammiert. Die Zeichensprache beider Tierarten sind geradezu gegensätzlich:
* Schwanzwedeln bedeutet bei der Katze "ich greife gleich an", beim Hund dagegen "freut mich, dich zu sehen!"
* Ohren Anlegen bedeutet bei der Katze "ich habe jetzt aber ganz schlechte Laune, dies ist meine letzte Warnung!", beim Hund dagegen "ich bin dir untergeordnet und ganz lieb!"
* Schnurren ist leicht zu verwechseln mit Knurren.

Wenn Hunde und Katzen einander verstehen lernen, ist der Mensch als Vermittler aktiv gewesen.

Sowohl Cina als auch Buck sind mit Katze aufgewachsen. Als Cina ein Welpe war, war unsere Katze bereits neun Jahre alt und zunächst beleidigt, dass wir den Hund behielten. Doch nach drei Wochen war ganz plötzlich Freundschaft und gemeinsames Leckerli-Fressen angesagt. Seit Cina irgendwann im Alter von mehreren Jahren eine fremde Katze begrüßte, die keine Hunde mochte und ihr eins auf die Nase gab, beschränkte sie ihre Freundschaft auf unsere Katze und begann, alle fremden Katzen anzuknurren und wenn möglich zu verjagen. Aron hat noch keine schlechte Erfahrung mit Katzen gemacht, findet aber, dass das Verscheuchen von Katzen ein prima Spiel ist.

Um der Katze Willen und weil an Katzen oft auch Menschen hängen, achten verantwortungsbewusste Hundehalter darauf, dass Ihr Hund keiner Katze etwas antut. Ich finde es überaus egozentrisch, wenn Menschen damit prahlen, wie ihr toller Hund eine Katze gefangen und zerbissen hat. Wahre Tierfreunde können solche Menschen nicht sein. Der Mut des Hundes in allen Ehren - es gibt sicher genug andere Möglichkeiten, ihn unter Beweis zu stellen.

Feinde haben wir Hundebesitzer doch schon genug - oder?

Das Zurückrufen eines Hundes, der eine Katze oder Wild aufgescheucht hat, ist nur möglich, wenn der Hund streng genug erzogen ist. Ich verwende in solchen Situationen grundsätzlich den Befehl "Platz!", mit dem ich den Jäger augenblicklich außer Kraft setze. Ist die erhoffte Beute erst einmal außer Sicht, macht auch das Heranrufen keine Probleme mehr. Es ist viel einfacher, mit der Unterbrechungsfunktion, die von "Platz!" ausgeht, einen Hund zu stoppen, als ihn durch "Komm!" oder "Hier!" zum ändern seiner Richtung zu bewegen.


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Gähnen Hunde, weil sie müde sind?

Warum ein Mensch gähnt, ist bis heute noch nicht sicher erforscht worden.
Bei Hunden kann Gähnen auch mehrere Ursachen haben.

Ein Hund kann Gähnen, um sein Wohlbefinden auszudrücken.
Außerdem gehört es auch zu den Beschwichtigungssignalen, um das/den Gegenüber zu besänftigen.
Es kann auch eine übersprungshandlung sein, wenn er sich zum Beispiel unsicher fühlt.
Und es kann auch ein Konfliktsignal sein, was zum Beispiel ganz wichtig beim Training ist. Wenn ein Hund gähnt, hören viele Hundeführer auf, zu trainieren. Denn sie meinen, der Hund sei beschwichtigt und ist gestresst.

Dies ist auch ein Irrtum, denn der Hund ist in einer Konfliktsituation, das ist ein Fortschritt.
Beispiel: Ein Hund ist aggressiv gegenüber anderen Hunden.
Nun trainiert man, es kommt ein anderer Hund vorbei.

Der Hund soll zum Beispiel lernen, seine Bezugsperson anzusehen, anstatt den anderen Hund anzubellen.
Der Hund steht jetzt da und gähnt. Er befindet sich im Konflikt.
Er bellt den Hund nicht an und er schaut auch seinen Besitzer nicht an, aber es arbeitet ein Prozessvorgang in ihm. Er muss sich entscheiden und es findet ein Lernvorgang statt. Und das ist positiv!


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Horoskop für Hunde

Wassermann
21.01. - 19.02.
Fische
20.02. - 20.03.
Widder
21.03. - 20.04.
Stier
21.04. - 20.05.
Zwillinge
21.05. - 21.06.
Krebs
22.06. - 22.07.
Löwe
23.07. - 23.08.
Jungfrau
24.08. - 23.09.
Waage
24.09. - 23.10.
Skorpion
24.10. - 22.11.
Schütze
23.11. - 22.12.
Steinbock
23.12. - 20.01.

Wassermannhund 21.01.-19.02.

WassermannHund
Uranus, der Planet der Erfinder steht für das Zeichen Wassermann. Hunde, die in diesem Sternzeichen geboren sind, sind keineswegs Langweiler oder gar durchschnittlich. Sie haben wie fast kein anderes Sternzeichen Ihren eigenen Kopf und wollen diesen auch durchsetzen. Lasse ihm ab und zu seinen Willen und freue dich an seinem schelmischen Gesichtsausdruck. Wassermann-Hunde möchten gefordert werden und nicht nur faul auf dem Sofa liegen oder Ihre Zeit mit dem Besuch beim Hundefrisör oder Bekannten vertrödeln. Der Wassermann-Hund ist wahrheitsliebend und detailversessen. Ihm kann man nichts vormachen. Primitives Spielzeug verabscheut er, man muss ihm schon ein wenig Anspruchsvolleres bieten. Er gilt als überaus geduldig und ist niemals aggressiv. Der Wassermann ist ruhig, unaufdringlich und von maßvollem Temperament. Fremden gegenüber gibt er sich offen und freundlich und gewöhnt sich rasch an eine andere Umgebung. Dankbarkeit gehört allerdings nicht zu seinen Stärken und es kann auch einmal vorkommen, dass er sich mit reichlich vielen Leckerlis bestechen lässt...

Lasse dich von deinem Wassermann-Hund einfach mal wieder zu einem unbekümmerten Spiel überreden. Im Gegenzug wird er dich durch seine lebensfreudige Art von so manchem Kummer befreien!


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Fischehund 20.02.-20.03.

FischeHund
Die in diesem Sternzeichen geborenen Hunde sind ruhige und freundliche vierbeinige Begleiter. Sie erhaschen sich schnell alle Sympathien und können regelrecht zu Frauen-Hunde werden, in dem sie Ihr Frauchen wie einen Schatten begleiten. Neptun beherrscht dieses Wasserzeichen und verleiht den Fischehunden einen untrüglichen Instinkt. So ist es gut möglich, dass dir dein Liebling fast jeden Wunsch von den Lippen abliest und du ihn kaum mit Kommandos lenken musst. Auch spürt er es, wenn du dich mal krank fühlst und wird dir in dieser Situation nicht von der Seite weichen. Sensibel fühlt er sich in seine Rudelführer ein und erahnt dessen Gedanken und Wünsche. Er ist immer bemüht dir alles recht zu machen und reagiert sehr empfindlich und traurig auf Tadel. Deinen Freunden gegenüber kann er sich äußerst merkwürdig verhalten. Einmal wird er sie wie wild begrüßen, ein andermal mit eisiger Verachtung strafen. Der Fischehund liebt das Wasser und leidet wenn es mal lange nicht geregnet hat.

Verbringe mit deinem Fische-Hund mal wieder einen ruhigen Spaziergang an einem See. Er liebt es wenn du dich mit leiser Stimme mit ihm unterhältst und ihm alles erzählst was dir auf dem Herzen liegt. Danke ihm für so viel Liebe und gib ihm so viele Streicheleinheiten die er benötigt!


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Widderhund 21.03. - 20.04.

WidderHund
Der Widder ist das erste Frühlingszeichen und wird von Mars beherrscht. Hunde, die in diesem Sternzeichen geboren sind, zeichnen Charaktereigenschaften wie Mut und Neugierde aus. Mit großem Tatendrang und Energie erkunden Sie Ihr Umfeld und sind von einer Extra-Runde im Viertel – gerne ohne Herrchen oder Frauchen – nicht abgeneigt. Auch arbeitet der Widder-Hund ständig und beharrlich an seinem größten Ziel: Chef zu werden! Er liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und wird einiges versuchen, diesem Traum ein wenig näher zu kommen. Also, sei auf einiges gefasst! Und schenke ihm die verdiente Beachtung. Ausdauer gehört nicht zu den Stärken dieses Sternzeichens, daher möchte der Widder immer wieder neu gefordert werden. Richtig glücklich ist dieser Power-Hund nach einem erfüllten Tag voller Spiel und Action, daher ist der Widder-Hund meist kein bequemes Haustier. Mit Gewalt ist bei ihm überhaupt nichts zu erreichen, jedoch imponiert ihm schon die Gegenwehr. Er ist nie nachtragend und besitzt viel Humor.

Lasse dich mal von deinen Widder-Hund spazieren führen mit sehr viel Auslauf, wilden Spielen und einmal ohne festgefahrenen Regeln. Besänftigende Streicheleinheiten danach beruhigen sein hitziges Temperament besser als mahnende Worte!


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Stierhund 21.04.-20.05.

StierHund
Stier geborene werden von Venus, dem Liebesplaneten beherrscht. Wen wundert es also, dass in diesem Sternzeichen geborene Hunde einfach jeden um die "Pfote" wickeln können. Mit ihrem Charme und ihrem Bedürfnis nach Harmonie schleichen sie sich ganz schnell in jedes Menschenherz: und auch mit anderen Hunden oder kleinen Kindern klappt es prima, denn Familiensinn und Fürsorglichkeit zeichnen den typischen Stier aus. Dieser Hund liebt Routine und braucht ein Gefühl der Sicherheit, um sich ganz entfalten zu können. Er hat kein Verständnis für irgendwelche Improvisationen und braucht meist lange um sich in fremder Umgebung einzugewöhnen. Der Stier-Hund geht Konflikten aus dem Wege und ist ein absoluter Genießer. Ihn bringt nichts so schnell aus der Ruhe und geduldig lässt er alles mit sich geschehen. Wenn der Stier wählen könnte, dann würde er den leckeren Hundekuchen einem wilden Spiel vorziehen. Er ist in Liebesdingen sehr konsequent, denn wenn er sich einmal für jemanden entschieden hat bleibt er für immer treu. Wenn es darauf ankommt verteidigt er mutig seine Familie und sein Eigentum. Eine Trennung von seinem Rudel verabscheut er. Er hat immer ein gutes Gefühl wann er stört oder willkommen ist.

Belohne deinen Stier-Hund mal wieder mit einem gutem Essen oder einer kleiner Aufmerksamkeit wie zum Beispiel einen gemütlichen Spaziergang über blühende Wiesen. Er braucht das Gefühl für etwas verantwortlich zu sein. Also verwöhne deinen Liebling nach allen Kräften und versuche ihn zu verstehen: Er ist nicht stur – nur ein wenig bequem!


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Zwillinghund 21.05.-21.06.

ZwillingHund
Dem Luftelement dieses Sternzeichens entsprechend sind Zwilling-hunde die absoluten Energie-Bündel. Trotzdem sind sie stets bemüht, ein braver Hund zu sein: Was allerdings nicht immer gelingt, denn dafür ist das Leben viel zu aufregend! Und so lässt er sich schon mal leicht ablenken, die Begeisterung geht mit ihm durch und er vergisst alle Regeln des Zusammenlebens. Zwillinghunde lieben den Kontakt zu anderen Artgenossen und sind sehr kommunikationsfreudig. So wird nichts ausgelassen und ausgiebig geschaut, gebellt und mit dem Schwanz gewedelt! überhaupt ist der Zwilling ein kleiner Clown und mit seiner positiven Art und Neugierde zieht er jeden Menschen in seinen Bann. Diese energiegeladene Hunde bekommen allerdings auch schnell Langeweile und lassen sich so einiges einfallen um im Mittelpunkt zu stehen. Wer ihm kein interessantes Leben bieten kann hat wenig zu lachen. Falls du ausreichend Platz und Zeit hast, wäre die Freude über einen zweiten vierbeinigen Begleiter sehr groß, denn sie lieben große Familien.

Verwickele deinen Zwilling-Hund doch mal in ein Spiel indem er seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen kann, wie zum Beispiel sein Lieblingsspielzeug zu verstecken oder bringe ihm neue Tricks bei. Nimm ihn einfach überall mit hin damit er so viele neue interessante Eindrücke sammeln kann wie möglich. Mache lange Spaziergänge mit ihm und zeige ihm die weite Welt – er wird es dir danken!


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Krebshund 22.05.-22.06.

KrebsHund
Der Krebs-Hund ist ein kleines Sensibelchen, was durch den Mondeinfluss auf dieses Sternzeichen bedingt wird. Durch seine große Feinfühligkeit wird dir dieser Hund jeden Wunsch von den Augen ablesen und du wirst glauben, er kann deine Gedanken erraten. Der Krebs fühlt sich daheim am wohlsten und ist ein perfekter Wohnungs- oder Haus-Hund. Er ist sehr wachsam und wird sein Rudel und sein Zuhause nach besten Möglichkeiten beschützen, denn er ist ein hervorragender Beobachter. Bitte schreie diesen einfühlsamen Hund nicht an – auch wenn du noch so böse bist, denn für seine sensible Seele wäre dieses großer Stress. Sein Herz hängt oft an einer Kleinigkeit, wie zum Beispiel ein altes Stofftier, das man ihm nicht wegnehmen darf. Der Krebs ist sehr lernbegierig, führt seine Befehle jedoch nur zuliebe seines Rudelführers aus. Seine Zuneigung und Liebe zeigt er erst wenn er sich seiner Sache ganz sicher ist, dass diese auch erwidert wird. Krankheiten nehmen ihn meist sehr mit und er erholt sich nur langsam wieder.

Gib deinem Krebs-Hund ein ruhiges Zuhause und auch sehr viel Nähe und Streicheleinheiten. Er ist glücklich wenn er die ganze Familie um sich hat und liebt das Gefühl, dass für ihn gesorgt wird. Vielleicht darf er auch mit auf das Sofa? Du wirst deinen Hund lächeln sehen ...


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Löwehund 23.07.-23.08.

KrebsHund
Die Sonne ist der "Stern" der Löwen. Wen wundert es daher, dass in diesem Sternzeichen geborene Hunde nur so vor Energie und Power strotzen. Im Familienumfeld würde der Löwe gerne "König" sein. Dein gesamtes Haus oder Wohnung betrachtet er vom Dach bis zum Keller als sein Eigentum, damit muss man sich irgendwann abfinden. Auch sein manchmal lautstarkes Verlangen nach Futter oder anderen Dingen muss man sich als Löwe-Besitzer über sich "ergehen" lassen. Und so versucht er stets die Führungsrolle zu übernehmen. Mit Strafpredigten erreicht man allerdings bei ihm gar nichts, er zieht sich nur königlich zurück. Hunde dieses Sternzeichens sind sehr stolz und loyal. Sie lieben es gesehen zu werden und für sein gutes Aussehen gelobt zu werden. Fremden gegenüber zeigt er sich offen oder vornehm zurückhaltend, jedoch nie vertrauensselig. Der Löwe ist seiner Familie treu ergeben und Besitzer eines Löwen-Hundes können sich über den besten Leibwächter freuen den es gibt. Ehe jemand sein Rudel angreift würde er sich lieber selbst in Stücke reißen.

Gib deinem Löwen-Hund mal wieder deine ganze Aufmerksamkeit und kraule ihn mal richtig durch. Verwöhne ihn mit einem kleinen Geschenk, vielleicht ein schickes Halstuch mit dem er in der Nachbarschaft bewundert werden kann oder überrasche ihn mit einer kleinen Neuheit in seinem königlichen Napf!


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Jungfrauhund 24.08.-23.09.

KrebsHund
Die Jungfrau ist dem Element Erde zugeordnet. Sie ist daher sehr bodenständig und liebt einen geregelten Alltag. Der Jungfrau-Hund ist sehr loyal, aufmerksam und erwartet die gleichen Sinn für Ordnung von dir. Er liebt die Routine und so solltest du deinen Liebling stets zur gleichen Zeit Gassi führen und auch füttern. Auch Reinlichkeit steht bei ihm hoch im Kurs. Und so kann sich der Jungfrau-Hund stundenlang mit ausgedehnter Fellpflege beschäftigen. Hunde dieses Sternzeichens sind sehr gute Hüte- und Arbeitshunde. Sie sind glücklich, wenn sie Erlerntes immer und immer wieder erledigen dürfen. Allerdings sind kleine Jungfrauen häufig schlechte Fresser und verschmähen ihr Futter wenn ihr Napf nicht vorher sauber ausgewaschen wurde. Er schaut dann so lieb und unschuldig, dass es unmöglich ist ihm böse zu sein. Als Familienhund ist die Jungfrau eher weniger geeignet, da er nicht gerne den Babysitter spielt und sich selten für lärmende unordentliche Kinder begeistern kann. Seine Liebe gilt einzig und allein Herrchen und Frauchen.

Lasse dir für deinen Jungfrau-Hund Rituale einfallen und wiederhole sie täglich. Er wird mit Begeisterung bei der Sache sein und dich zuverlässig jeden Tag pünktlich daran erinnern. Mache deinem Liebling ab und an die Freude und serviere ihm kleine Köstlichkeiten – er wird es dir mit einem liebevollen Wuff danken!


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Waagehund 24.09.-23.10.

WaageHund
Die Waage, ein luftiges Venuszeichen, zeichnet ein unbändiger Charme und große Liebenswürdigkeit aus. Hunde dieses Sternzeichens muss "Mensch" einfach lieb haben! Sie sind angenehm um sich zu haben und sehr harmoniebedürftig und weisen eine große Lässigkeit aus. Hängt der Haussegen mal schief, leidet er besonders darunter. Waagen lieben es, gut auszusehen und brauchen eine Menge Anerkennung. Dein Hund wird es daher lieben, von allen für sein schönes Halsband, seine Kleidung oder sein seidiges Fell gelobt zu werden. Endlich genügend Aufmerksamkeit! Gleichheit bedeutet für ihn alles, daher lernt er ziemlich schnell die Bedeutung einer Couch oder eines gemütlichen Bettes, das er natürlich mit seinen Rudelführern teilen möchte. Bei Familienfeiern kann er schnell mal sauer werden, wenn ihm kein Leckerbissen angeboten wird. Aber Vorsicht, er neigt zur Dicklichkeit und daher muss er hin und wieder auch auf Diät gesetzt werden! Der Waage-Hund braucht offen gezeigte Gefühle und viel Zuneigung seines Menschen. Dann gibt er alles an Liebe zurück, die er erhalten hat. überhaupt mag er nicht gerne alleine zu Hause sein. Er wird diesem Ereignis mit Wimmern und leisem Klagen den notwendigen Nachdruck verleihen und hoffen, dass du nachgibst.

Tue deinem Waage-Hund den Gefallen und nehme ihn so oft es geht überall mit – auch wenn es nur bis zum Kiosk um die Ecke ist. Schenke ihm viel Aufmerksamkeit und Lob und das Gefühl, dass alles in Ordnung ist. Er wird es dir danken!


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Skorpionhund 24.10.-22.11.

SkorpionHund
Leidenschaft, Zähigkeit und Ehrgeiz zeichnen dieses Sternzeichen aus. Der Skorpion-Hund ist loyal und ein guter Beschützer. Er ist sanftmütig zu deinen Gästen – aber wehe jemand wagt es dich zu bedrohen. Er liebt seine Familie sehr intensiv und ist daher auch oft sehr eifersüchtig und lehnt es auch mal ab von anderen gestreichelt zu werden. Hunde dieses Sternzeichens sind mutige Kämpfernaturen, sie sind lebhaft und möchten gerne Ihren Dickkopf durchsetzen. Er härtet sich oft selbst ab indem er auf seine Leckerlis verzichtet. Ein Skorpion-Hund ist meist sehr widersprüchlich, seine Stimmungen können schnell schwanken. Manchmal wirkt er melancholisch dann eher leidenschaftlich. Er liebt und hasst mit großer Intensität. Der Skorpion-Hund ist ein tiefgründiger Hund bei dem man oft das Gefühl hat er könne Gedanken lesen. Langweilig wird es dir mit einem Skorpion nie, denn er wird dir immer zeigen wie überlegen, schnell und intelligent er ist. Diesen Vierbeiner kann man nicht täuschen! Hat ihm jemand etwas Schlimmes angetan, so wird er es niemals vergessen können.

Gib deinem Skorpion-Hund das Gefühl, dass er dich ganz allein für sich hat und mache mit ihm mal wieder alleine einen langen Spaziergang. Mache den ersten Schritt bei einem kleinen Streit zur Versöhnung, er wird es dir mit seiner Treue und Liebe belohnen!


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Schützehund 23.11.-22.12.

SchützeHund
Der Schütze-Hund ist ein Forscher und Jäger, ist abenteuerlustig und mag die Abwechslung. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge in der Natur, jagt jedem Vogel hinterher und möchte am liebsten die ganze Welt entdecken. Sein Dran nach Unabhängigkeit lässt sich nur schwer in den Griff bekommen. Ist er zulange alleine zuhause verwandelt er auch mal die Wohnung in ein kleines Trümmerfeld. Der Schütze kann auch sehr launisch sein, spielt er heute noch begeistert mit seinem neuen Kuscheltier ist es morgen schon uninteressant. Der Schütze-Hund hat gerne oft Kontakt zu anderen Hunden und Menschen und findet dabei auch sehr leicht Anschluss. Eher er einen Befehl ausführt muss man es ihm oft vorzeigen, erst dann fängt er an zu gehorchen.

Schenke deinem Schützen-Hund einen Abenteuertag mit vielen überraschenden Erlebnissen wie zum Beispiel einen Besuch im Zoo und danach einen ausgiebigen leinenfreien Spaziergang in einem Park oder übersichtlichen Gelände. Nimm ihn auf eine kleine Urlaubsreise mit, er wird jeden Tag für gute Laune sorgen und dich mit einem zufriedenem Lächeln belohnen!


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Steinbockhund 23.12.-20.01.

SteinbockHund
Der Planetenherrscher des Steinbockes ist der Saturn. Daher zeichnen dieses Sternzeichen Charaktereigenschaften wie zum Beispiel Geduld und Ausdauer aus. Sieht es dein Hund als sinnlos umher zu laufen oder einfach nur mit anderen Hunden herum zu tollen? Dieses wäre für einen Steinbock sehr typisch. Er möchte das Gefühl haben gebraucht zu werden und ist für eine gute Versorgung und liebevolle Betreuung besonders dankbar. Der Steinbock-Hund strahlt meist Ruhe aus und wirkt oft ernster und beherrschter als andere Hunde. Standesbewusstsein geht ihm über alles, er tut alles um seinen sozialen Status zu verbessern. Der Steinbock kann sehr gut alleine zuhause bleiben, er wartet geduldig bis seine Familie wieder zurückkehrt - dann ist die Freude allerdings um so größer! Dieser Vierbeiner zählt nicht zu den vorlauten Bellern sondern eher zu den vorsichtigen Denkern.

Gib deinem Steinbock-Hund eine Aufgabe für die er verantwortlich ist. Lasse ihn zum Beispiel die Zeitung tragen, deine Schlüssel suchen oder das Rudel beschützen – er wird es dankbar annehmen wenn er dafür ehrlich gelobt wird!

(Quelle: http://www.broholmer-balloo.de )


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Hunde im Kontakt mit Kindern

Der Kontakt zu Kindern ist wichtig, damit die Hunde von vornherein freundlich bleiben und kleine Menschen nicht irgendwann mit Kaninchen verwechseln bzw. als Beute einstufen oder etwa Angst vor ihrem im Vergleich zu Erwachsenen etwas anderen Geruch und Verhalten entwickeln.

Gewöhnen sie sich erst einmal an, ihnen Angst einzubellen (s. Kap. "Gekläff verbieten") bis sie weglaufen, um sie anschließend zu jagen, kann das zu schweren Unfällen führen, zumindest aber zu zerrissenen Kleiderstücken und mächtig ärger.

In Familien mit kleinen Kindern stellt sich dieses Problem normalerweise nicht. Das alltägliche Zusammensein mit Kindern macht aus Hunden meist automatisch sehr kinderliebe Wesen, vorausgesetzt, sie werden von diesen nie gequält. Kleine Kinder müssen lernen, dass ein Hund kein Plüschtier ist, dass er schmerzempfindlich ist, gewisse Verhaltensweisen liebt und manche nicht, dass er andererseits gewisse Verhaltensweisen an den Tag legt, die das Kind liebt oder eben nicht. Kinder probieren viel aus.

Hunde auch. So kann es schnell gefährliche Missverständnisse geben. Lassen Sie deshalb niemals Ihren Hund mit einem Kleinkind alleine. Beobachten Sie deren Spiele immer aufmerksam, damit Sie im richtigen Moment eingreifen können. Als unsere Cina mit sieben Wochen zu uns kam, war mein Sohn zwei Jahre alt. Wenn ich eingriff, dann in der Regel, um das Hündchen vor den Launen des Kindes zu retten, sonst wäre die kleine Cina im Indianerspiel womöglich an den Marterpfahl gekommen...

Die Liebe zu den "eigenen" Kindern des Hundes bedeutet aber noch nicht unbedingt, dass der Hund alle Kinder liebt. Möglicherweise hat er einen starken Schutzinstinkt und mischt sich in Spiele Ihrer Kinder mit Nachbarkindern ein, wenn es dabei zum Streit kommt und der Hund "seine" Kinder in Gefahr sieht. Also Vorsicht!

Gewöhnung an Kinder.

Als unsere Zweit-Bärenhündin Dolly ins Haus kam, war mein Sohn bereits zwölf Jahre alt und die Gewöhnung an kleine Kinder musste draußen stattfinden. Die meisten Kinder lieben Hunde.

Die Hunde sind zu solchen Kindern meistens auch lieb, weil diese Kinder "normal" riechen. Einige Menschen haben jedoch Angst vor Hunden. Ihnen gegenüber kann sich der Hund von seiner wölfischen Seite zeigen, was auf den durch die Angst erhöhten Adrenalinausstoß zurückgeht.

Sie riechen nach Beute oder böse!

Ein Teufelskreis für die armen Menschen, da sie Hunde tatsächlich nur als angreifende Bestien sehen und ihre Angst sich zu bestätigen scheint.

"Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine!", rief mir eines Tages ein älterer Herr auf einem Spaziergang mit meiner lieben Cina zu. "Das Tier tut nichts!", rief ich zurück, rief aber meine Cina bei Fuß. "Das behaupten alle Hundebesitzer. Irgendwann beißt jeder Hund zum ersten Mal!", kam es mir entgegen. Und dann erfuhr ich, dass er eigentlich von jedem Hund gebissen wird.

Derweil sträubte meine liebe Cina schon mal die Rückenhaare, knurrte leise und ging in Startposition... "Fuß!", unterbrach ich ihre Vorbereitungen und sah zu, dass ich mit ihr weiterkam.

So böse hatte ich sie tatsächlich noch nie gesehen! Ich wartete den Rest ihres Lebens vergeblich darauf, dass sie zum ersten Mal biss. Schade, dass ich's diesem Passanten nicht erzählen kann.

Manche Mütter haben die irrige Vorstellung, alle Hunde seien von Natur aus kinderlieb. So kommt es, dass ein Bärenhundbesitzer mehr noch als Besitzer anderer Hunde in der Gegenwart von Kindern aufpassen muss, was der Hund gerade tut oder was mit ihm gemacht wird. Unser Buck hatte eine Zeit lang die Unart, manche fremde Menschen, die sich ihm näherten, anzuknurren.

Das Anknurren von Kindern gewöhnte er sich an dem Tage schlagartig ab, als drei kleine Kinder im Alter zwischen drei und fünf Jahren das Verteilen der Belohnung für erfolgreiches Apportieren übernahmen.

Nachdem ich Buck zunächst "Platz!" befohlen hatte, damit die Kinder den Hund problemlos streicheln konnten, was Buck sich so immer brav gefallen ließ, warf ich ein Stöckchen und ließ es bringen. So war Buck zunächst abgelenkt. Als er mit dem Stöckchen zu uns kam, holte er tief Luft um die Kinder anzubellen, musste dann aber feststellen, dass diese ihm seine Belohnung begeistert entgegenstreckten.

Also beschränkte er sich auf das Abnehmen der Leckerlis, wobei ich ihn am Hals leicht festhielt, damit er nicht zu stürmisch wurde und ich ihn im Zweifelsfall sofort von den Kindern hätte wegziehen können. Die meisten Kinder lieben es, Tiere zu füttern und für Buck bedeutet es seither ein gutes Gefühl, Kindern zu begegnen. Vielleicht haben sie ja etwas für ihn? Das Füttern von Schokolade und Keksen verbiete ich Kindern selbstverständlich, weil Süßigkeiten nur Schäden am Hund verursachen können. Die meisten Kinder verstehen das auch.


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Hunde sind nicht Farbenblind!

Hunde sind nicht Farbenblind, sondern können sehr wohl Farben sehen.
Allerdings anders als Menschen!
Hunde sehen die Farben Blau, Grau, Gelb und Grau.
Grün, Gelb und Orange erscheinen ihnen gelblich. Violett und Blau als bläulich. Blaugrün als Grau.
Nur Rot erkennen sie so gut wie gar nicht. So sind Hunde, wie man bei Menschen sagt, eine Art "Grün/Rot-Blinde".
Allerdings erkennen sie sehr genau Farbkontraste...


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Ihr Hund hasst Neujahr!

Hunde zeigen von allen Haustieren die meiste Angst. Schließlich hören sie das Knallen zum Neujahr auf viel mehr Frequenzen als wir.

Gehen Sie mit Ihrem Hund daher am Sylvestervormittag ausgiebig spazieren, damit er ausgepowert nach Hause kommt. Lassen sie ihn nur an der Leine laufen, damit er von vorzeitigen Knallwütigen nicht erschreckt wird...

Er sollte zum Neujahresstart auf keinen Fall alleine sein.
Nehmen Sie den Hund am besten mit in Ihr Zimmer und spielen Sie mit ihm oder machen Sie beruhigende Musik an. Auch ist es für den Hund hilfreich, wenn Sie alle Jalousien und Vorhänge schließen, damit die Geräusche etwas gedämmt werden und er das Farbenspiel nicht mitbekommt. Auch wenn es albern klingt: Gerade junge Hunde orientiert sich an Ihrem Verhalten.

Freuen Sie sich deshalb jedes Mal, wenn es an den Vortagen vor Sylvester Draußen knallt.. Schaffen Sie positive Assoziationen beim Hund, indem Sie ihm bei jedem starken Geräusch ein Leckerli geben...!
Sollten sich die Angstzustände Ihres Hundes in extremen Zittern, Urinieren oder Herzrasen darstellen, konsultieren Sie Ihren Tierarzt.

Er kann dem Tier ein Beruhigungsmittel auf pflanzlicher Basis verordnen, mit dem Ihr Liebling diese für ihn so schlimme Nacht besser übersteht...!


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Kinder und Haustiere

Am besten ist es natürlich, wenn ein Tier schon in jungem Alter an kleine Kinder gewöhnt ist (wodurch das Tier gut sozialisiert wird), allerdings ist das nicht immer möglich.

Es muss später nicht zwangsläufig zu Problemen kommen zwischen Tier und Kind, aber es empfiehlt sich dennoch, besondere Vorbereitungen zu treffen und aufmerksam zu bleiben.

Wenn die Familie größer wird


Ein Kind braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Während Sie vorher einfach so mit Ihrem Haustier schmusen konnten, haben Sie jetzt meist noch ein Kind auf dem Arm dabei, oder sind auf andere Weise mit Ihrem Nachwuchs beschäftigt.

Haustiere haben oft Probleme mit dieser Abnahme der Aufmerksamkeit. Auch wenn der Geburtstermin näher rückt, haben Sie eventuell weniger Energie und Zeit für Ihren Vierbeiner. All dies kann Haustiere frustrieren, stressen oder zu Langeweile führen - was sie manchmal wiederum ausgleichen, indem sie an Sofas kratzen, auf Schuhen kaufen, ins Haus pinkeln, viel Lärm machen oder anderweitig unangenehm auffallen.

Wenn Sie wissen, dass Sie demnächst weniger Zeit haben werden, können Sie beispielsweise Nachbarn, Freunde und Familie um Hilfe bitten. Auch ein Tier-Babysitter oder Gassigeh-Service eignen sich. Falls Sie Ihr Tier zu Hause mehr fordern möchten, lassen sich kniffelige Denkspiele hinzuziehen, wie beispielsweise Futter-Spiele.

Hierbei muss Ihr Haustier sich anstrengen, um das Futter aus dem Spielzeug heraus zu bekommen. Solche Spiele können Ihr Haustier eine ganze Weile beschäftigen und verhindern Langeweile. Falls Sie vorhaben, einige Dinge im Haus vor der Geburt Ihres Kindes zu verändern, kann auch das Ihr Tier in Stress versetzen. Daher empfehlen wir, die Veränderungen langsam und schrittweise durchzuführen, und hiermit rechtzeitig anzufangen.

Auch Pheromon-Sprays und -Zerstäuber eignen sich in diesem Fall. Diese sorgen dafür, dass Ihr Hund oder Ihre Katze entspannter ist, und weniger Unruhe durch die wechselnde Umgebung erfährt.

Wenn Sie das Katzenklo umplatzieren möchten, sollten Sie auch hier vorsichtig sein. Am besten verschieben Sie das Klo jedes Mal ein kleines Stück, bis es auf dem richtigen Platz steht. Dies verringert das Risiko von "Unfällen" außerhalb des Klos. Außerdem sollte das Katzenklo nicht in der Nähe lärmender Apparate und Maschinen platziert werden, wie beispielsweise Waschmaschinen oder Kühlschränke. In einem Haus mit mehreren Etagen empfiehlt es sich, mehrere Katzenklos einzusetzen, am bestens eines pro Stockwerk.

Während der Schwangerschaft ist es außerdem am Besten, wenn jemand anders das Katzenklo reinigt, wegen der Gefahr einer Toxoplasmose.

Wichtig ist, dass Ihr Haustier geistig und körperlich gesund ist. Sobald Tiere krank oder gestresst sind, ist das Risiko, dass sie irritiert oder sogar aggressiv auf Veränderungen reagieren, größer. Lassen Sie Ihr Tier deshalb beim Tierarzt untersuchen, und stellen Sie sicher, dass alle Impfungen aufgefrischt wurden und das Tier keine Parasiten wie Flöhe, Würmer, Zecken und Milben hat.

Denken Sie zudem daran, dass viele der hierfür nötigen Mittel bei Einnahme für den Menschen schädlich sein können. Sie sollten also außerhalb der Reichweite Ihrer Kinder aufbewahrt werden, und Ihre Kinder sollten sich nach dem Streicheln des Tieres gut die Hände waschen.
Das Haustier sollte außerdem nirgendwo Schmerzen haben, etwa durch eine Stauchung, Arthritis, usw. Falls Ihr Kind das Tier versehentlich an einer Stelle anfasst, die ihm weh tut, reagiert der Vierbeiner logischerweise hierauf.

Denken Sie daran, dass viel Kinderspielzeug Hundespielzeug ähnelt. Sie sollten verhindern, dass Ihr Hund das Baby-Spielzeug für sich vereinnahmt. Das ist einerseits unhygienisch für Ihr Baby, und kann andererseits auch gefährlich für Ihren Hund sein (da es nicht "hundesicher" ist).


Allergien


Es wurden bereits mehrere Untersuchungen zu der Anwesenheit von Haustieren und dem Entstehen von Allergien durchgeführt. Diese Studien widersprechen einander manchmal, und sind nicht alle gleichermaßen gut fundiert. Es scheint, dass der Kontakt mit Haustieren von jung an kein erhöhtes Risiko auf Allergien, Asthma oder Ekzeme darstellt, das Risiko kann sogar kleiner ausfallen.

Daher bedeutet eine Schwangerschaft sicher nicht, dass Sie Ihr Haustier weggeben müssen. Wenn ein Kind allerdings allergisch auf manche Haustiere reagiert, verschlimmert ein Tier die Symptome tatsächlich. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, ein neues Herrchen zu suchen.


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Lieblingsjahreszeit Herbst

Für viele Menschen ist es traurig, wenn sich der Sommer verabschiedet. Aber für die Hunde kommt mit dem Herbst die Lieblings-Jahreszeit!

Gerade im Herbst fühlen sie sich pudelwohl. Die meisten Hunde haben großen Spaß daran, durch das raschelnde, weiche Laub zu toben. Welpen lieben es, einzelnen Blättern in der Luft hinterher zu jagen.

Bei den gemäßigten herbstlichen Temperaturen bewegen sich die Tiere viel lieber, als bei schwülen Sommerwetter. Vor allem Hunde mit Allergien und Herzproblemen bekommen bei Sparziergängen wieder besser Luft.

Auch einige spezielle "Herbst-Spiele" zwischen Hund und Frauchen/Herrchen, lasen das Herz Ihres Vierbeiners höher schlagen...!

Zum Beispiel:

Das Such-Spiel im Laub!


Stecken Sie einige Leckerlis z.B. in ein altes Schlüsseltäschchen oder einem alten Handschuh und verstecken Sie sie unter einem Laubhaufen. Ihr Hund wartet brav im "Sitz!". Dann fordern Sie Ihrem Vierbeiner mit dem Kommando "Such!" auf, den Gegenstand zu erschnüffeln. Wenn die Supernase fündig geworden ist, gibt es die Leckerlis als Belohnung...!

Das Kastanien-Spiel !


Nehmen sie eine Kastanie, markieren Sie sie und werfen sie diese dann zu den anderen Kastanien. Auf das Kommando "Bring!" soll Ihr Hund diese bestimmte Kastanie am Geruch erkennen und Ihnen wiederbringen. Loben Sie ihn.

Für dieses Apportier-Spiel können Sie natürlich auch Tannenzapfen oder Eicheln einsetzen...

Ein letzter Tipp von unseren Hundeexperten:
Hunde sind bei Wind und Wetter gerne an der frischen Luft – trocknen Sie Ihren Vierbeiner nach einem Sparziergang im Regen aber gut ab, denn auch er kann sich so schnell erkälten...!


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Schnauzenfreunde


Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Aber auch die Bindung zu seinen Artgenossen ist für einen Hund sehr wichtig. Die Vierbeiner suchen sich ihren Kumpel ganz nach "Schnauze" aus.

Gleich und gleich gesellt sich gern – ist ein Sprichwort, das offenbar auch auf Vierbeiner zutrifft.
Meisten entstehen Freundschaften zwischen Hunden, die sich in Bezug auf Größe, Rasse, Charakter und Alter ähnlich sind.

Besonders leicht freunden sich die Hunde im Welpenalter an – diese "Sandkasten-Freundschaften" halten oft ein ganzes Hundeleben lang... Etwas schwerer tun sich erwachsene Hunde, doch auch sie können noch beste Kumpels werden. Die Hunde – Freundschaften wirken sich insgesamt sehr positiv auf die Tiere aus, da sie im ausgelassenen Spiel mit den Artgenossen soziale Kompetenzen lernen.

Achten Sie hierbei als Hundebesitzer besonders auf einige Dinge:

Kontakt-Börse

Bieten Sie Ihrem Hund die Möglichkeit, auf Artgenossen zu treffen.

Besonders junge Tiere sollten z.B. im Rahmen eines Welpen-Treffs oder auf einer Hundewiese so oft wie möglich mit anderen Hunden spielen können!

Auf den ersten Hunde-Blick


Wenn zwei Vierbeiner auf "einer Schnauzenlänge sind", stürmen sie gleich aufeinander zu, spielen ausgelassen miteinander und suchen häufig Körperkontakt. Zeigt Ihr Vierbeiner hingegen keinerlei Interesse an dem Artgenossen, so ermuntern Sie ihn auch nicht mit einem "Los, geh spielen!" – denn auch Freundschaften unter Hunden lassen sich nicht erzwingen.

Nur kein Futterneid!

Da es selbst unter besten Hunde-Kumpels zu heftigen Streit um Futter und Spielzeug kommen kann, sollten die Tiere ohne Hilfsmittel miteinander spielen und in dieser Phase auch kein Futter oder Leckerlis verabreicht bekommen...!


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Warum Hunde "Aufreiten"

Früher hieß es: Aufreiten ist immer ein Zeichen für Sexualität beim Hund.
Heute weiß man aber: Natürlich ist Aufreiten sexuell motiviert. Aber ausdrücken, will der Hund in seiner natürlichen Art etwas ganz anderes...
Aufreiten kann Stress oder Unsicherheit bedeuten.
Hat ein Hund Stress oder ist unsicher, fängt er an bei Hunden oder auch Menschen und Gegenständen aufzureiten.
Es kann aber auch sein, dass ein Hund bei einem anderen Stärke demonstrieren will und deshalb aufreitet.

Oder um abzutasten, wie weit er gehen kann...


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Warum wedeln Hunde mit dem Schwanz?

Neulich berichteten mir Vorstandsmitglieder unseres Vereines, dass sie in der Hundeshow auf RTL vom "Hundeexperten" Herrn Rütter gehört hätten, das Hunde mit dem Schwanz wedeln würden, ausschließlich um ihre Gerüche zu verbreiten... Was für ein Blödsinn! – dachte ich... Ich befragte unsere Experten: Warum wedeln Hunde mit dem Schwanz?

Hunde heben die Rute, wenn sie erregt sind, um sich größer erscheinen zu lassen. Bei großer Aufregung spannen sich die Muskeln im Schwanz so stark an, dass die Rute nur zittert. Anders, wenn die Vierbeiner weiträumig entspannt mit dem Schwanz hin- und herwedeln. Dieses dient dann tatsächlich unter anderem der Verteilung ihres spezifischen Körpergeruchs. Dieser übermittelt maßgebliche Informationen über de sexuellen Status uns Gesundheitszustand, beeinflusst somit die Reaktion von Rudel- und fremden Artgenossen.

Ein ganz entspanntes, weiträumigen Wedeln beim aufeinander Zugehen signalisiert freundliche Kontaktaufnahme, während eine steile, zitternde Rute – meist zusammen mit einer starren Körperhaltung – höchste Anspannung, Vorsicht und Bereitschaft zum Kampf vermittelt.

Generell ist der Schwanz und vor allem die "Fahne" (also die Schwanzspitze) einer der wichtigsten Zeichengeber des Hundes, mit denen sie ihren Artgenossen ihre Absichten und Gemütslagen signalisieren. Allerdings im Einzelfall (!) dient der Schwanz auch zur Geruchsverbreitung...!

Da hatte der RTL-Hundeexperte dann zumindest Recht!


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Was darf vom Teller in den Hundenapf

(von Nadine Boru aus der BZ vom 02.12.2011)

Wenn nach dem Mittagessen etwas übrig bleibt, muss es nicht sofort im Mülleimer landen.

Es gibt viele Lebensmittel Tierärztin Jeanette Koepsel (43) sagt, was im Hundenapf landen darf und welche Nahrungsmittel definitiv tabu sind.


"Prinzipiell dürfen Hunde relativ viele unserer Speisen bekommen – wichtig ist vor allem, dass die Nahrung nicht gewürzt, gepfeffert und nur wenig gesalzen sein darf, das würde den Magen-Darm-Trakt der Tiere zu sehr reizen", erklärt Jeanette Koepsel aus Siemensstadt. Auch Süßes gehört nicht in den Napf, damit das Tier keine Zahnprobleme bekommt.

Ihr Tipp: Soll Ihr Hund etwas von Ihrer Mahlzeit abbekommen, wird das Essen (z.B. Nudeln und Gulasch) erst nach dem gesalzen, wenn die Portion für den Hund schon abgenommen wurde.

Wichtig: Lassen Sie die Hundeportion gut abkühlen, damit er sich nicht verbrennt.

"Geeignet sind vor allem Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch ohne Gräten", so die Expertin, "es ist auch nichts gegen ein Stückchen magere Wurst oder Käse einzuwenden. Auch Milchprodukte in Maßen sind in Ordnung."

Ganz wichtig: Der Hund bekommt sein Essen erst, wenn Sie Ihre Mahlzeit in Ruhe beendet haben. Reagieren Sie nicht auf Betteln. Ignorieren Sie den flehenden Blick...

Was füttern und was lieber nicht

Gut geeignet: Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse (z.B. Karotten), Obst wie äpfel oder Bananen, mageres, gekochtes Fleisch (z.B. Pute, Lamm, ind oder Geflügel), magerer Fisch (unbedingt ohne Gräten!), salzarme Wurst, Milchprodukte in Maßen (z.B. Quark, Edamer) oder ein gekochtes Ei.

Nicht geeignet: Schokolade (bereits eine Tafel Zatbitterschokolade kann für einen kleinen Hund tödlich sein! Grund: Das im Kakao enthaltene Theobromin), Weintrauben und Rosinen (können ab 10 g pro Kilogramm Körpermasse zu Nierenversagen führen), Macadamia-Nüsse (leberschädigend), Knoblauch und Zwiebeln (führen zu gefährlicher Blutarmut) und Geflügelknochen (können splittern, Erstickungsgefahr).


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Wie ist das mit dem Welpenschutz?


Hundebesitzer kommen mit ihrem Welpen auf andere Hunde zu, weil ihr Welpe jeden Hund begrüßen und mit ihm spielen muss.

Er soll alle kennen lernen, da passiert ja auch nix, denn er hat ja noch "Welpenschutz"!
Nun ist es aber so, dass dieser so genannte "Welpenschutz" im Grunde NICHT existiert. Das heißt, er existiert schon, aber nur im eigenen Rudel, also unter den eigenen Hunden. Bei der Mutterhündin und den Geschwistern, aber nicht bei fremden Hunden!

Es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen mögen und sogar total von ihnen genervt sind.
Genau wie es für alte oder kranke Hunde, die Schmerzen haben, sehr unangenehm ist, wenn da so ein junger Spund an ihnen herumziept und auf ihnen rumtrampelt oder sie anrempelt. Wie ist das mit dem Welpenschutz?

Hundebesitzer kommen mit ihrem Welpen auf andere Hunde zu, weil ihr Welpe jeden Hund begrüßen und mit ihm spielen muss.
Er soll alle kennen lernen, da passiert ja auch nix, denn er hat ja noch "Welpenschutz"!
Nun ist es aber so, dass dieser so genannte "Welpenschutz" im Grunde NICHT existiert. Das heißt, er existiert schon, aber nur im eigenen Rudel, also unter den eigenen Hunden. Bei der Mutterhündin und den Geschwistern, aber nicht bei fremden Hunden!

Es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen mögen und sogar total von ihnen genervt sind.
Genau wie es für alte oder kranke Hunde, die Schmerzen haben, sehr unangenehm ist, wenn da so ein junger Spund an ihnen herumziept und auf ihnen rumtrampelt oder sie anrempelt.

Andere können total aggressiv auf Welpen reagieren und das kann teilweise böse enden. So eine Erfahrung sollte man dem Welpen ersparen.
Also Vorsicht – auch wenn der "Sozialkontakt" des Welpen mit anderen Hunden sehr wichtig ist! Wie ist das mit dem Welpenschutz?

Hundebesitzer kommen mit ihrem Welpen auf andere Hunde zu, weil ihr Welpe jeden Hund begrüßen und mit ihm spielen muss. Er soll alle kennen lernen, da passiert ja auch nix, denn er hat ja noch "Welpenschutz"!

Nun ist es aber so, dass dieser so genannte "Welpenschutz" im Grunde NICHT existiert. Das heißt, er existiert schon, aber nur im eigenen Rudel, also unter den eigenen Hunden. Bei der Mutterhündin und den Geschwistern, aber nicht bei fremden Hunden!

Es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen mögen und sogar total von ihnen genervt sind.
Genau wie es für alte oder kranke Hunde, die Schmerzen haben, sehr unangenehm ist, wenn da so ein junger Spund an ihnen herumziept und auf ihnen rumtrampelt oder sie anrempelt.

Andere können total aggressiv auf Welpen reagieren und das kann teilweise böse enden. So eine Erfahrung sollte man dem Welpen ersparen.

>

Also Vorsicht – auch wenn der "Sozialkontakt" des Welpen mit anderen Hunden sehr wichtig ist!

Andere können total aggressiv auf Welpen reagieren und das kann teilweise böse enden. So eine Erfahrung sollte man dem Welpen ersparen.

Also Vorsicht – auch wenn der "Sozialkontakt" des Welpen mit anderen Hunden sehr wichtig ist!


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Wölfe heulen nur bei Vollmond?

Wölfe heulen natürlich nicht nur bei Vollmond! Sie suchen sich natürlich dazu auch nicht einen schönen Felsen, auf dem sie stehen um im Hintergrund den Vollmond zu haben, damit wir Menschen tolle Bilder von ihnen machen können!

Wölfe heulen zu jeder beliebigen Tageszeit und an jedem beliebigen Ort. So kommunizieren Wölfe untereinander. Sie bellen fast gar nicht. Denn auch dieses ist eines von vielen Irrtümern. Sie bellen nur in Ausnahmesituationen oder Notsituationen.

Wölfe heulen zum Beispiel um fremden Wolfsrudeln ihr Revier mitzuteilen oder um eigene Rudelmitglieder zu rufen und ihnen ihre Ortslage zu nennen.

Sie heulen, um sich auf die Jagd einzustimmen. Manchmal auch einfach nur im Rudel alle zusammen im Chor. Das ist wie eine Zeremonie, einer freundlichen Atmosphäre untereinander. Es stärkt die Bindung der Gruppe...!


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Trauer um ein geliebtes Tier

Abschied nehmen...


Freud und Leid liegen im Leben oft dicht beieinander. Unsere Tiere schenken uns unglaublich viel Freude -
und lassen uns mit großer Trauer zurück, wenn sie für immer von uns gehen.

Steht der endgültige Abschied bald bevor, müssen wir trotz der großen Schmerzen einen klaren Kopf bewahren, um die richtige Entscheidung für uns und unser Tier zu treffen.

Jahrelang ist Ihr Tier mit Ihnen durch dick und dünn gegangen, hat Ihnen unzählige Stunden viel Freude bereitet, hat Sie zum Lachen, Weinen und Staunen gebracht.
Nun spüren Sie, dass die Kraft Ihres tierischen Lieblings zu Ende geht, dass er Schmerzen hat und leidet.

Jeder, der sein Leben mit einem Tier teilt, weiß, wie schwer es ist, die Entscheidung zu treffen, es gehen zu lassen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, mein Tier einschläfern zu lassen?
Diese Frage stellt sich jeder, der sein Tier liebt und sich dennoch der Tatsache stellen muss, dass es unheilbar krank oder altersschwach ist. Eine pauschale Antwort auf diese wichtige Frage gibt es nicht.

Niemand kann Ihnen diese Entscheidung abnehmen. Diesen letzten, so unsagbar schweren Gang müssen Sie gemeinsam mit Ihrem geliebten Vierbeiner gehen. Es gibt aber zumindest ein paar Hilfestellungen, die es Ihnen erleichtern, in dieser schweren Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Zumindest einmal sollten Sie auf den Rat Ihres Tierarztes hören.
Dies gilt ganz besonders, wenn er Ihr Tier schon lange kennt. Dann kann er auf Basis der Vorgeschichte und der aktuellen Situation sehr gut einschätzen, ob das Leben für Ihren kleinen Begleiter noch lebenswert ist, oder ob es an der Zeit ist, ihn gehen zu lassen.

Der Tierarzt kann Ihnen sagen, ob noch Hoffnung auf Heilung oder zumindest Stabilisierung der Situation besteht, oder ob es für Ihr Tier das Beste wäre, in Ihren Armen sanft zu entschlafen.

Gleichzeitig sollten Sie aber auch auf Ihre innere Stimme, auf Ihr Bauchgefühl, hören. Denn niemand kennt Ihr Tier so gut wie Sie! Sie werden spüren, wenn es nicht mehr kämpfen kann und will.
Dann sollten Sie seinen Leidensweg beenden, auch wenn es vielleicht noch die eine oder andere Möglichkeit gäbe, diesen Moment weiter hinauszuzögern.

Die Option, nicht jede Therapie mitmachen zu müssen, bedeutet aber natürlich nicht, dass man ein Tier einschläfern lassen darf, nur weil es aufgrund seines Alters oder einer Krankheit "unbequem" geworden ist.
Es gibt auch behinderte und chronisch kranke Tiere, die bei guter Pflege und medizinischer Versorgung noch eine Menge Lebensfreude verspüren und ein Recht auf Leben haben.

Auf der anderen Seite dürfen Sie Ihren Liebling aber auch nicht aus egoistischen Gründen leiden lassen.
Zögern Sie den Zeitpunkt des Einschläferns nicht hinaus, nur weil Sie es noch nicht schaffen, ohne Ihr Tier zu leben. Das hat Ihr treuer Begleiter keinesfalls verdient.

Vor dem Einschläfern selbst brauchen Sie keine Angst zu haben. Es ist ein Ammenmärchen, dass ein Tier dabei Schmerzen verspürt oder gar einem langen Todeskampf ausgesetzt wird. Ganz im Gegenteil:
Es bemerkt überhaupt nichts, schlummert sanft hinüber.

Unsere Tiere werden mit der überdosis eines Narkotikums – der Fachbegriff für Narkosemittel – eingeschläfert. Ihnen wird also absichtlich eine zu große Menge davon gespritzt. Als Folge fällt das Tier zunächst in eine tiefe Narkose. Während diesen tiefen Schlafs hört es auf zu atmen und das Herz hört auf zu schlagen.

Ihr Tier merkt also überhaupt nicht, wenn der Tod eintritt. Vor der Narkose wird dem Hund in der Regel auch ein Beruhigungsmittel verabreicht, damit der Vierbeiner in seiner letzten Stunde keinen unnötigen Stress erleidet.
Manche Tierärzte bieten an, zum Einschläfern nach Hause zu kommen – dann kann das Tier sogar in seiner gewohnten Umgebung bleiben.

Ob Sie beim Einschläfern dabei sind, ist ganz allein Ihre Entscheidung. Manche Tierfreunde schaffen es einfach nicht. Für andere ist es tröstlich, wenn sie beim letzten Atemzug ihres Tieres dabei sind, es noch ein letztes Mal im Arm halten können.

In jedem Fall sollten Sie versuchen, in dieser schweren Stunde Ruhe zu bewahren und auszustrahlen. Damit helfen Sie Ihrem Liebling am meisten.
Denn Ihr Tier spürt sein Ende kommen und wenn Sie entspannt wirken, geben Sie ihm Vertrauen und nehmen ihm die Angst.

Wenn Ihr pelziger Freund friedlich eingeschlafen ist, dann ist sein schwerer Gang zu Ende, doch für Sie geht er noch weiter. Sie stehen unter Schock, müssen mit einer völlig neue Lebenssituation zurechtkommen.

Sie wollen in Ruhe trauern. Doch obwohl es Ihnen nun sicherlich alles andere als gut geht, gilt es noch wichtige Entscheidungen zu treffen. So müssen Sie nun entscheiden, was mit Ihrem verstorbenen Freund geschehen soll. Sie haben die Wahl zwischen mehreren Optionen.

Wer sein geliebtes Tier auch in Zukunft in seiner Nähe haben möchte und einen Garten hat, kann den Kadaver mit nach Hause nehmen und dort begraben. Voraussetzung ist, dass das Grab mindestens 50 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt und der Garten nicht nah an einer Straße oder einem Wasserschutzgebiet liegt.

Sind Haus und Garten nur gemietet, muss zudem der Eigentümer seine Erlaubnis erteilen, und zwar schriftlich.
Eine Alternative zur Bestattung im Garten ist der Tierfriedhof. Diese gibt es in jeder größeren Stadt, die Adressen finden Sie im Internet oder bekommen sie über die Auskunft oder beim Tierarzt.

Wer Preise vergleichen und eine schöne Lage aussuchen will, sollte sich allerdings frühzeitig – also noch zu Lebzeiten des Hundes – mit den Anbietern in Verbindung setzen. Schließlich gibt es noch einige Fragen zu klären, beispielsweise, ob es eine Erd- oder Feuerbestattung und ein Einzel- oder Sammelgrab werde soll. Das direkt nach dem Tod des Tieres tun zu müssen kostet immens viel Kraft.

Auffallend oft entscheiden sich die Tierhalter aber dafür, Ihren treuen Freund nach seinem Tod in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Entsprechend groß ist inzwischen das Angebot. Auch hier lohnen sich ein frühzeitiger Vergleich und die Frage nach entsprechenden Erfahrungen im Freundeskreis.

Die meisten Tierbesitzer wissen gar nicht genau, was sie erwartet.
Sie haben alle nur eines gemeinsam: Sie haben Ihr Tier sehr geliebt!

Oft sind sie erstaunt über die pietätvolle Atmosphäre, die ihnen in den meisten Tierkrematorien angeboten wird:
Die Firmen haben mehrere Trauerrume. Bevor das Tier eingeäschert wird, wird es noch einmal aufgebahrt und die Menschen können sich ein letztes Mal verabschieden. Rund eineinhalb Stunden dauert die Kremierung und nachdem die Asche erkaltet ist, können die Tierbesitzer sie mitnehmen.

Um den Transport des Tieres zum Krematorium oder zum Tierfriedhof müssen Sie sich übrigens nicht kümmern. Die Tiere werden bei Bedarf bei Ihnen zu Hause oder beim Tierarzt abgeholt.

Wer keinen Ort zum Trauern braucht, die Asche des Tieres nicht als Erinnerung behalten oder sich einfach nicht mit der Frage nach dem Verbleib des toten Körpers beschäftigen möchte, kann seinen Vierbeiner nach dem Einschläfern auch beim Tierarzt lassen und ihn bitten, sich um alles Weitere zu kümmern. Der Arzt wird das Tier dann von Mitarbeitern einer Tierkörperbeseitigungsanstalt abholen lassen. Dort wird der tote Körper dann verbrannt oder verwertet. Diese Vorstellung st vielleicht nicht besonders schön.

Doch es ist die günstigste Variante und für Tierhalter mit einem geringen Einkommen oft die einzige Option.

Und es gibt Menschen, die es einfach nicht schaffen, sich dem Tod des Tieres nach dem Einschläfern weiter zu stellen. Sie ziehen auf diese Weise dann einen schnellen Schlussstrich. Warum auch immer man sich für diese Variante entscheidet, einen Grund, sich deswegen Vorwürfe zu machen – oder sich von Bekannten welche anhören zu müssen - , gibt es nicht. Der Umgang mit dem Tierkörper ist vor allem für uns und unsere Trauer von Bedeutung. Für unseren verstorbenen Liebling ist entscheidend, wie wir zu Lebzeiten mit ihm umgegangen sind.

Sind all diese Entscheidungen getroffen, dann geben Sie sich genügend Zeit, um über den verlorenen Freund, das verstorbene Familienmitglied, zu trauern.

Gestehen Sie sich diese Trauer auch zu – denn sie ist für die meisten Tierbesitzer die gleiche, wie wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Sprechen Sie über Ihr Tier, schauen Sie Fotos a, gestalten Sie ein Album mit den schönsten Bildern Ihres Lieblings und halten Sie die Erinnerung lebendig. Denn in Ihren Gedanken lebt Ihr geliebter Vierbeiner für immer weiter!


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Einschläfern - der sanfte Tod


Viele Hundehalter müssen irgendwann entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den geliebten Hund einzuschläfern. Das Wichtigste ist, dass wir diese Entscheidung unabhängig von unseren eigenen, persönlichen Bedürfnissen und Gefühlen – allein im Sinne und zum Wohl unseres Schützlings – treffen.

Unser Artus war ein Golden Retriever und lebte zu einer Zeit bei uns, als diese Rasse noch kaum ein Mensch kannte. Artus war ein Unikum. Etwas kleiner, als die heute bekannten Goldies, immer fröhlich, lebenslustig und – zugegeben – nicht gerade besonders gut erzogen. 21 lange Jahre gehörte er zu unserer Familie. Als junger Wirbelwind hielt er uns auf Trab und erheiterte uns in traurigen Momenten mit seinem unkomplizierten Wesen.

Als er 15 Jahre alt war, kam mit Buck ein kleiner Welpe dazu und unser Artus, der sich schon immer mehr seinen Altersleiden ergab, wurde durch das neue Familienmitglied noch mal jung. Er lebte richtig auf, um mit dem kleinen neuen Vierbeiner mitzuhalten und seine Stellung zu behaupten. Er fing an, den kleinen Buck zu erziehen. Es waren viereinhalb tolle Jahre mit den beiden Vierbeinern zusammen, bis wir erfuhren, dass unser alter Racker in seinem hohen Alter noch an Leukämie erkrankte. Wir wussten, dass wir ihm nun einen würdevollen Abschied schuldig waren. Für uns eine sehr schwere Entscheidung, für Artus eine Erlösung.

Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt für den Abschied gekommen ist. Zu beurteilen, ob ein altes oder krankes Tier noch Freude am Leben hat oder ob es so sehr leidet, dass der Tod eine Erlösung ist.

Wann ist der Tod eine Erlösung für den Hund?

Das Wichtigste ist, dass wir diese Entscheidung unabhängig von unseren eigenen, persönlichen Bedürfnissen und Gefühlen – allein im Sinne und zum Wohl unseres Schützlings – treffen!

Auf keinen Fall darf die Mühe und Last, die die Haltung eines kranken oder alten Tieres mit sich bringt, Grund dafür sein, ein Tier einzuschläfern. Ein Tier aus dem Leben zu reißen, weil es "nicht mehr perfekt" oder unbequem geworden ist, ist ein Verbrechen. Andererseits ist es aber auch unverantwortlich, Schmerzen und Leiden eines Tieres zu dulden, die Augen davor zu verschließen. Auch die eigene Angst vor dem schmerzhaften Verlust darf nicht dazu führen, dass sich das geliebte Tier quälen muss.

Dies ist missverstandene Liebe – auf Kosten des Tieres. Wir tragen eine große Verantwortung für unseren Vierbeiner. Er ist auf unsere Fürsorge angewiesen – und muss sich darauf auch verlassen können. So oder so. Wir schulden es ihm, auch bei Krankheit und im Alter für ihn zu sorgen. Ebenso aber schulden wir es ihm, ihn zu erlösen, wenn er sich quält und leidet.
Nach welchen Kriterien sollte man entscheiden? Unter der Last der Verantwortung und aus der Sorge, nicht richtig einschätzen zu können, ob ein Tier leidet oder nicht, fragen viele Tierhalter, welche Kriterien ausschlaggebend sind.

Ob z.B. ein blindes Tier noch Freude am Leben hat oder ob ein Dackel mit Lähme eingeschläfert werden muss. Verständlich, schließlich möchte man in jedem Fall verhindern, sein Tier zu früh aus dem Leben zu reißen oder aber es unnötig leiden zu lassen. Es gibt sie aber nicht – die allgemeingültigen und eindeutigen Kriterien für Leid und Lebensfreude. Ein vom Charakter sehr ruhiges Tier wird nicht viel vermissen, wenn es in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, ein Wirbelwind dagegen kann darunter sehr leiden. Ein Meerschweinchen, das durch einen Tumor ein Auge verliert, verliert deshalb nicht unbedingt seine Lebensfreude. Drückt der Tumor aber auf Nerven und Gehirn, so dass das Tier seine Umwelt kaum noch wahrnehmen kann, sollte man ihm diese Qual ersparen.

Ein Wellensittich, der nicht mehr fliegen kann, hat immer noch viel Spaß am Leben, wenn Sie sich ausgiebig mit ihm beschäftigen, er noch fröhlich klettern und herumhüpfen kann. Anders sieht es aus, wenn er auch daran keine Freude mehr hat oder wenn er nicht mehr fressen möchte. Ihn dann zwangsweise zu ernähren, wäre eine schreckliche Tortur für ihn.

Entscheidend ist, ob der Hund unter der Situation leidet.

Entscheidend sind letztlich also Art und Ausmaß der Erkrankung und der allgemeine Gesundheitszustand, aber auch das Alter des Tieres und sein individuelles Wesen. In erster Linie sollten Sie auf das achten, was Ihnen Ihr Tier selber "mitteilt". Bedenken Sie aber, dass Tiere von Natur aus oft erst sehr spät zeigen, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben.

In freier Wildbahn schützt sie diese Vorsicht vor Feinden, die in einem kranken Tier eine leichte Beute sehen. Wichtig ist auch, dass Sie sich in Ihren Liebling als Tier hineinversetzen, seine Lage nicht etwa vom "menschlichen Standpunkt" aus beurteilen. Ein Mensch, der an Krücken geht, wird z.B. weniger leiden als ein gelähmter Dackel, der an ein Gestell mit Rollen gefesselt ist. Letztlich liegt es bei Ihnen, zu entscheiden, wann die Zeit gekommen ist, Ihr Tier von seinen Leiden zu erlösen.

Diese schwere Entscheidung kann Ihnen leider keiner abnehmen. Sofern Sie Zweifel haben, Rat und Hilfe suchen, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden und ihn nach seiner Meinung – und Erfahrung – fragen.

Leidet mein Tier im Tod?

Der Fachausdruck für Einschläfern lautet Euthanasie. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "gutes Sterben" (Eu = gut, Thanatos = Sterben). Viele Tierhalter aber haben dennoch Bedenken, dass das Einschläfern für ihren Liebling nicht "gut", sondern schmerzhaft sein könnte. Schreckliche Gerüchte über Vierbeiner, die im Todeskampf von Krämpfen und Zuckungen gequält wurden, schüren diese Sorge.

Zu Unrecht!

Wird ein Tier fachgerecht eingeschläfert, hat es dabei keinerlei körperliche Schmerzen! Es spürt den Eintritt seines Todes nicht! Grundsätzlich werden Tiere mit einem Narkosemittel eingeschläfert. Ein sogenanntes Narkotikum (Barbiturat) wird wissentlich überdosiert, d.h. in einer "zu großen" Menge in die Blutbahn gespritzt. Das Tier wird so zunächst in eine tiefe Narkose versetzt, so dass es nicht spürt und merkt, wenn die Wirkung der überdosis eintritt. In der tiefen Narkose hört es auf zu atmen, sein Herz schlägt nicht mehr.

Der Hund merkt den Eintritt des Todes nicht

Größere Tiere, wie z.B. Hunde und Katzen, werden vor dem eigentlichen Einschläfern meist mit einem Beruhigungsmittel behandelt, einem sogenannten Sedativum oder Neuroleptikum. Diese Spritze wird einfach in einen Muskel des Tieres gegeben und bewirkt, dass es zunächst erst mal einschläft. Erst dann, wenn es tief und fest schläft, wird das eigentliche Narkosemittel in die Blutbahn gespritzt. Dieses "zweistufige Verfahren" verhindert, dass bei der – wenn auch nur geringfügig komplizierteren – Spritze in die Vene eventuelle Komplikationen oder Verzögerungen auftreten können.

Bei kleineren Tieren, in deren winzigen Körperchen die erste Wirkung des Narkosemittels, also die tiefe Narkose, in Bruchteilen einer Sekunde einsetzt, kann auf solch eine vorbereitende Beruhigungsspritze verzichtet werden. Vögeln und Kleinstsäugern kann das Narkosemittel auch direkt ins Herz oder den Brustraum gespritzt werden.

Der Verzicht auf eine Beruhigungsspritze und eine Injektion in die Vene erspart dem kleinen Tierchen in seinen letzten Minuten viel Stress und Aufregung. Obwohl sich ein Tier in einer sehr tiefen Narkose befindet, wenn der Tod eintritt, kann es dennoch sein, dass seine Muskeln zucken, dass es Harn oder Kot ablässt. Was für Beobachter schrecklich aussieht, ist aber keineswegs ein Zeichen von Schmerz oder einem Bewusstsein des Tieres. Diese Bewegungen sind rein mechanisch, ähnlich wie Reflexe – das Tier führt sie nicht bewusst aus, es spürt und merkt davon nichts mehr.

Spürt es das nahende Ende?

Um das, was unser Tier im Moment seines Todes rein körperlich spürt, brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen. Daneben aber bleibt die Frage, was unser Vierbeiner in seinen letzten Tagen und Stunden "seelisch" empfindet und erlebt. Ob ihm sein nahendes Ende bewusst ist, wie er damit umgeht, ob und wie wir ihm dabei helfen können. Dass sich Tiere in freier Wildbahn zurückziehen, eventuell sogar ganz von ihrer Familie trennen, wenn sie ihren Tod erwarten, ist bekannt. Sie ahnen den bevorstehenden Abschied, bereiten ihn instinktiv vor.

Auch ein Haustier, das seinem Menschen von sich aus signalisiert, dass seine Zeit gekommen ist, wird ähnliches empfinden und erleben. Es trauert zwar, der bevorstehende Tod scheint ihm aber keine Angst zu bereiten. Nicht etwa Panik und Todesangst, vielmehr die Gewissheit, dass die Zeit gekommen ist, scheint sein Empfinden zu prägen. In der Regel sind es mehr der Kummer und die Angst des vertrauten und geliebten Menschen, die Unruhe hervorrufen.

Instinktiv würde das Tier spüren, dass nun alles seinen rechten Lauf nimmt, die Verzweiflung seines Menschen aber lässt ihn an seinem Instinkt zweifeln. Sie gibt ihm das Gefühl, es passiere etwas "Bedrohliches".

Etwas anders ist die Situation, wenn ein Tier selber noch nicht merkt, dass der sanfte Tod eine Erlösung ist. Wenn nur wir dies erkannt haben und uns in der Verantwortung für unser Tier entschieden haben, ihm bevorstehende Qualen zu ersparen. Das, was diese Entscheidung für uns bedeutet und in uns auslöst, spürt das Tier.

Die letzte Hilfe, die Sie leisten können, ist Ruhe auszustrahlen

Um unser Tier nicht zu beunruhigen, sollten wir deshalb, auch wenn es sehr schwer fällt, versuchen, in den schweren Stunden des Abschiedes stark zu sein. Unserem treuen Gefährten mutig und tapfer zur Seite zu stehen. Gerade jetzt braucht er unsere starke Hand, die ihn beschützend begleitet und auf die er sich verlassen kann. Gutgemeinte Gesten wie besonders leckere Mahlzeiten, lange, tröstende Schmusestunden, intensive Gespräche, tun unserem Liebling nur begrenzt gut. Vermitteln wir ihm dabei nämlich das Gefühl, dass etwas "Schlimmes" passieren wird, fehlt ihm der Halt seines "Rudelführers".

Er wird sich unsicher, verlassen und unwohl fühlen. Keiner kann und will Ihnen Ihre Trauer verbieten – schließlich ist der Tod eines treuen Gefährten äußerst schmerzhaft – doch versuchen Sie zum Wohl Ihres Schützlings, ihn Ihre eigene Verzweiflung und Hilflosigkeit nicht spüren zu lassen.

Vorbereitung muss sein

Wichtig ist, dass wir auch die äußeren Umstände so gestalten, dass unserem Tier in seinen letzten Stunden unnötiger Stress und beängstigende Aufregung erspart bleiben. Haben Sie sich entschieden, Ihrem Tier den sanften Tod zu schenken, sollten Sie sich in Ruhe mit Ihrem Tierarzt besprechen. Fragen Sie ihn, ob es ihm möglich ist, einen Hausbesuch zu machen und Ihren Liebling in seiner vertrauten Umgebung einzuschläfern.

Ist dies nicht möglich, sollten Sie sich unbedingt einen speziellen Termin geben lassen. Legen Sie diesen gleich zu Beginn oder an das Ende der Sprechstunde, so dass Sie mit Sicherheit nicht lange im Trubel der Praxis warten müssen. überlegen Sie sich zuvor, ob Sie in den letzten Minuten bei Ihrem Tier sein möchten. Dies erst im letzten Moment spontan zu entscheiden, könnte Sie nämlich überfordern.

Die daraus entstehende Unruhe könnte sich auf Ihren Liebling übertragen und auch ihn belasten. Ebenfalls vorher und in Ruhe sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine Ihnen nahestehende, vertraute Person bitten, Ihnen in dem schweren Moment zur Seite zu stehen.

Was passiert mit dem verstorbenem Tier?

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie außerdem vorab mit Ihrem Tierarzt das unangenehme Thema besprechen, was nach dem Einschläfern mit Ihrem Tier geschieht. Ob Sie den Leichnam mit nach Hause nehmen, selber beerdigen oder beerdigen lassen, oder ob sich stattdessen Ihr Tierarzt seiner annimmt. Entscheiden Sie sich für eine der ersten beiden Möglichkeiten, muss leider auch dies vorbereitet werden.

Was hilft bei der Trauer?

Trotz der Gewissheit, dass es für unseren Liebling eine Erlösung war, ist sein Tod für uns alles andere als leicht zu verwinden. Der Verlust schmerzt, wir trauern, sind verzweifelt. Tröstende Worte wie "Es war besser so.

Denk an die gute Zeit, die ihr gemeinsam hattet…" helfen da nur wenig.

Was aber hilft? Diese Frage lässt sich nur sehr individuell beantworten. Jeder geht anders mit seiner Traurigkeit um. Dem einen hilft es, sich abzulenken, der andere aber braucht gerade die intensive Auseinandersetzung mit seiner Trauer. Letztlich hilft es vielleicht, Trost bei anderen Tierfreunden zu suchen, die aus eigener Erfahrung nachvollziehen und verstehen können, was in Ihnen vorgeht.

Von diesen Leidensgenossen zu erfahren, wie sie mit dem Tod Ihres eigenen Schützlings umgegangen sind, was ihnen hat helfen können. Zum Abschluss dieses "traurigen Kapitels" möchte ich Ihnen nun noch unsere persönliche Erfahrung mit auf den Weg geben, die Ihnen vielleicht doch etwas Mut machen kann. Auch wir haben um unseren alten Artus schmerzlich getrauert – und wir vermissen ihn immer noch sehr.

Wenn wir heute aber in froher Runde zusammen sitzen und seiner gedenken, empfinden wir Dankbarkeit. Doch, Artus hatte ein langes, gutes Leben – und wir, wir hatten einen wahrlich wundervollen und einzigartigen Hund. Und es gibt uns ein gutes Gefühl, der Verantwortung ihm gegenüber bis zuletzt gerecht geworden zu sein.

Abschiedsrituale sind ganz wichtig

Wenn ein Tier stirbt, trauern die meisten Menschen um ihren Liebling genauso wie um ein Familienmitglied. Psychologen wissen: Das ist in Ordnung und wichtig, um über diesen Verlust hinwegzukommen.

Darf man um einen Hund genauso trauern wie um Menschen?

Ja, das darf man! Für viele Menschen, insbesondere für altere, ist ein Tier oft der einzige zuverlässige Begleiter. Wenn sie nach Hause kommen, freut sich der Hund, das Tier ist ein guter Freund. Und wenn es stirbt, dann fühlt es sich eben auch so an, als ob man einen guten (menschlichen) Freund verloren hat.

Wäre es denn nicht sinnvoll, sich mit einem neuen Tier abzulenken? Oder sollte der Halter auf jeden Fall erst die Trauerzeit aktiv durchleben?
Das hängt ganz vom jeweiligen Menschen ab. Für manche Menschen, gerade für Senioren, ist es sehr wichtig, einen Hund um sich herum zu haben. Sofort nach dem Tod des Haustieres sollte man sich jedoch kein neues holen, sondern sich schon eine gewisse Zeit der Trauer zugestehen, um sich von seinem Tier zu verabschieden.

Danach kann der Mensch sich damit auseinandersetzen, ob er wirklich bereit für ein neues Tier ist... passt es in mein Leben, kann ich dem Hund das Umfeld bieten, was er verdient und braucht? Kann man diese Fragen mit Ja beantworten, steht einem neuen Hund nichts im Wege.


Wie können Menschen, die einen geliebten Hund verloren haben, mit dem Verlust umgehen und ihren Schmerz lindern?

Wichtig ist es, sich selbst zuzugestehen, trauern zu dürfen. Abschiedsrituale sind sehr wichtig, um die Trauer später verarbeiten zu können. Wenn das Tier eingeschläfert wird, sollte der Mensch ihm noch einmal bewusst über den Kopf streicheln. Wenn er die Möglichkeit hat, sein Tier zu begraben, hilft das sehr. Das nicht zu können und beim Tierarzt abholen lassen zu müssen ist für die meisten sehr schlimm. In diesem Fall kann man daheim ein Foto aufstellen, dieses betrachten und sich an die schönen Zeiten erinnern. Man muss die Trauer zulassen – aber man muss dann auch lernen loszulassen.


Besonders schlimm ist der Verlust eines Hundes für Kinder. Wie können Eltern ihren Kindern bei der Trauerarbeit helfen?

Auch für Kinder ist ein Abschiedsritual sehr wichtig. Eltern sollten ihnen erklären, dass Sterben zum Leben gehört. Stirbt ein Tier, hilft es den Kindern oft sehr, es mit einem feierlichen Akt zu begraben, mit einem Kreuz oder einem Stein die Stelle zu markieren und ein paar Blümchen dort abzulegen.

So können Kinder gut Abschied nehmen. Trauert ein Kind, sollten die Erwachsenen immer darauf eingehen, es also in den Arm nehmen, zuhören, erklären, wo das Tier sich jetzt befindet und das es ihm gut geht, da, wo es jetzt ist. Es ist wichtig, auf die Frage der Kinder einzugehen und für sie da zu sein.

Wie kann man sich bereits zu Lebzeiten des Hundes auf den Abschied vorbereiten?

Wenn das Tier jung ist, sollten sich die Halter mit dem Tod nicht belasten, sondern die gemeinsame Zeit, die sie mit dem Hund haben, für möglichst viele schöne gemeinsame Erlebnisse nutzen.

Mit dem Gedanken an den Tod sollte man sich erst vertraut machen, wenn das Tier krank oder alt wird. Dann ist es wichtig, die letzte Zeit des Vierbeiners möglichst schön zu gestalten und sich auf den Abschied vorzubereiten.

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