Götter und Sippen


 

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"Die Größe und den
moralischen Fortschritt
einer Nation
kann man daran messen, wie sie
die Tiere behandelt."

(Mahatma Gandhi, Ind.Politiker)

 

 

 

Der Hund träumt davon,
was er
am Tag erlebt,
darum oftmals im Schlaf
sein Körper bebt!

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Götter

Götter der Wikinger

Am Götterhimmel der Wikinger sind die verschiedensten Götter zu finden, ebenso kriegerische wie wunderschöne Geschöpfe. Die nordische Mythologie kennt zwei Göttergeschlechter, zum einen das jüngere Göttergeschlecht der Asen, zum anderen das ältere Geschlecht der Wanen.

Die Asen

Die Asen sind das jüngere Göttergeschlecht, das seinen Wohnsitz in Asgard hat. Es handelt sich um kriegerische Gottheiten, denen Eigenschaften wie Stärke und Macht zugeschrieben werden. Asen sind sterblich, sie halten sich lediglich durch äpfel der Idun, Göttin der Unsterblichkeit, jung.



Balder

Balder gilt in der nordischen Mythologie als Gott des Lichts, der Gerechtigkeit und Güte und gilt als Personifizierung der Sonne. Er ist ein Sohn Odins, seine Brüder sind Hermod und Höder. Balder ist der Sanftmütigste unter den Göttern. Als er durch eine List Lokis getötet wird, rückt Ragnarök näher.

Börr

Börr, auch unter den Namen Burr oder Borr bekannt, ist der Sohn Buris, des Urvaters der germanischen Götter. Er lebte wie sein Vater als Urgott in der Zeit vor der Erschaffung der Welt. Er heiratete die Riesin Bestla und zeugte zusammen mit ihr die drei Söhne Odin, Vili und Ve.

Bragi

Bragi ist der Gott der Dichtkunst und der Redekunst. Er ist derjenige, der die gefallenen Helden in Walhall begrüßt. Er ist ein Sohn Odins und verheiratet mit Idun, der Göttin der Unsterblichkeit und Jugend.

Buri

Buri gilt als Urvater aller Götter, der von der Urkuh namens Audhumla aus dem Eis herausgeschleckt wurde. Am ersten Tag erschien sein Haar, am zweiten sein Kopf und am dritten schließlich sein ganzer Körper. Sein Sohn Börr heiratete eine Reifriesin und hatte mit ihr die Söhne Odin, Vili und Ve.

Dag

Dag verkörpert in der nordischen Mythologie den Tag. Er ist der Sohn Dellings und der Ntt, welche die Nacht verkörpert. Er reitet am Tag mit einem vergoldeten Wagen über das Himmelsgewölbe, die Mähne seines Pferdes Skinfaxi erfüllt Himmel und Erde mit ihrem Glanz.

Delling

Delling ist der dritte Gemahl der Ntt, der Verkörperung der Nacht, die nachts mit ihrem Wagen über das Himmelsgewölbe reitet, und zeugt zusammen mit ihr den Sohn Dag, der den Tag verkörpert und tagsüber mit seinem vergoldeten Wagen am Himmel reitet.

Forseti

Forseti ist der germanische Gott der Gerechtigkeit und der Sohn von Balder und Nanna. In seiner glänzenden prächtigen Halle Glitnir sitzt er zu Gericht und schlichtet Streitigkeiten. Als Vorsitzender der Thing-Versammlung sorgt er für Recht.

Heimdall

Heimdall ist der Wächter der Götter, er bewacht die Regenbogenbrücke Bifröst, die den Göttersitz Asgard mit Midgard, der Welt der Menschen, verbindet. Sein Wohnsitz ist Himinbjörg, die Himmelsburg, die sich am Rande Asgards, direkt am Fuß der Brücke, befindet.

Hermod

Hermod ist ein Sohn Odins. Er ist ein Götterbote und reitet nach dem Tod seines Bruders Balder auf dem Götterross Sleipnir in die Unterwelt, um die Totengöttin Hel um die Freilassung des Verstorbenen zu bitten. Zusammen mit Bragi ist er auch für die Begrüßung der Gefallenen in Walhall zuständig.

Höder

Höder, ein Sohn Odins, ist ein blinder Gott. Er ist der Zwillingsbruder Balders und unabsichtlich schuld an dessen Tod, da er den Mistelzweig wirft, der als einziges Ding auf der Welt den Bruder töten kann. Die Zwillinge gelten als die beiden Seiten Odins, Balder repräsentiert die lichte Seite, Höder die dunkle.

Hönir

Hönir ist ein Bruder Odins. Er hat dem ersten Menschenpaar, Ask und Embla, den Verstand verliehen. Er gilt als unfähig, Entscheidungen zu treffen, als markantes Merkmal gelten seine langen Beine. Der Ase wird als Geisel ausgetauscht und gelangt so zu den Wanen, um mit ihnen zu leben.

Kvasir

Kvasir ist ein Weiser, sein Name bedeutet "Speichel", was auf seine Entstehung zurückzuführen ist: Um den Konflikt beizulegen, spuckten Asen und Wanen in einen Krug. Aus dem Speichel wurde Kvasir geformt, der von so großer Weisheit war, dass jeder, der ihm begegnete, seine Tätigkeit unterbrach und ihm lauschte.

Lodur

Lodur, über den nur wenig bekannt ist, gilt im Allgemeinen als Schöpfer- und Feuergott. Er ist ein Bruder Odins und Sohn Börrs. Der Sage nach ist er zusammen mit seinen Brüdern zuständig für das Erschaffen des ersten Menschenpaares. Lodur, der identisch mit dem Gott Ve ist, war dabei derjenige, der den Menschen Gehör und Augen gab.

Loki

Der listenreiche Loki ist das Kind zweier Riesen, zählt aber dennoch zu den Asen. Loki zeichnet sich vor allem durch seine Hinterlist und sein zwiespältiges Wesen aus. Er zeugt Feinde der Asen, den Fenriswolf, die Midgardschlange und die Todesgöttin Hel. Loki sorgt durch eine Intrige für den Tod Balders und leitet damit den Untergang des Göttergeschlechts ein.

Magni

Magni ist ein Sohn Thors und Bruder Modis. Er befreit im Alter von drei Jahren den Vater, der verwundet unter einem toten Riesen liegt, an dieser Tat sind alle anderen Asen zuvor gescheitert.

Modi

Modi ist der Bruder Magnis und somit ein Sohn Thors. Den beiden Brüdern ist es bestimmt, nach Ragnarök, bei Anbrechen einer neuen Weltordnung, den mächtigen und berühmten Hammer Mjöllnir, die Waffe ihres Vaters, zu erben.

Odr

Odr gilt als Gattin der Freyja, die er verlässt. Diese weint ihm Tränen nach, die zu Gold werden, sobald sie auf Stein fallen. Sie zieht in die Welt, um Odr zu suchen.

Odin

Odin ist der Hauptgott der nordischen Mythologie. Zusammen mit seinen Brüdern hat er den Eisriesen Ymir getötet und die Welt und die ersten Menschen geschaffen. Er ist dank der beiden Raben Hugin und Munin, die auf seinen Schultern sitzen und ihm alles erzählen, was sie gesehen haben, sehr weise.

Rig

Rig nannte sich der Gott Heimdall nach Schaffung der drei Stände Sklaven, freie Bauern und Adel. Der Name Rig bedeutet König.

Skjöld

Skjöld ist der Sage nach ein Sohn Odins und Gatte der Asenjungfrau Gefion, der Beschützerin der Jungfrauen. Skjöld gilt als Stammvater der Dänen.

Thor

Thor ist der nordische Donnergott, Herrscher über Stürme und Unwetter und der Stärkste unter den Asen. Er ist ein Sohn Odins und trägt ständig seinen Zauberhammer Mjöllnir bei sich. Thor gilt als verlässlicher Beschützer der Asen vor den Eisriesen. Nach Odin ist Thor der oberste und Gott und sehr gefürchtet.

Tyr

Tyr ist ein Sohn Odins und bekannt für seinen Mut und seine Kraft. Seine Hand wurde vom Fenriswolf, den Tyr anketten musste, abgebissen. Symbol des Gottes ist das Schwert. Gemeinsam mit Forseti ist Tyr zuständig für die Thing-Versammlungen, die Stammesversammlungen, als deren Beschützer er gilt.

Uller

Uller ist der Gott des Winters, der Jagd, des Zweikampfes, der Weide und des Ackers. Er wohnt in der selbst erbauten Halle Ydalir in Asgard. Uller gilt als sehr alter Gott, der Beziehungen zur Magie unterhält.

Vali

Vali ist ein Sohn Odins, gezeugt mit der Riesin Rind nach der Ermordung Balders. Nur einen Tag alt, sollte er Rache nehmen an dem blinden Höder, der versehentlich seinen Bruder Balder getötet hatte.

V

V entspricht Lodur und ist der Bruder Odins und Vilis/Hönirs. Zusammen töteten sie den Eisriesen Ymir und schufen aus dessen Leichnam die Welt, um Ginnungagap, die gähnende Leere, zu füllen.

Vili

Vili, identisch mit dem Gott Hönir, ist ein Sohn Burrs und ein Bruder Odins und Vs. Beim Schöpfungsbeginn half er seinen Brüdern, den Eisriesen Ymir zu töten und aus dessen Leichnam die Welt zu formen. Zusammen mit ihnen schuf er auch das erste Menschenpaar und sorgte bei ihnen für scharfen Verstand und tiefes Gefühl.

Vidar

Vidar, ein Sohn Odins und der Eisriesin Grid, gilt als stiller und einsamer Gott, der an einem stillen und friedlichen Ort namens Landvidi oder auch Vidi lebt. Er trägt den Beinamen "der schweigsame Ase". Nach Thor ist Vidar der Stärkste unter den Asen.

Die Asinnen

Das jüngere nordische Göttergeschlecht, die Asen, gilt als kriegerisches und herrschaftliches Geschlecht und ist beheimatet in Asgard, dem Sitz der Götter. Neben kriegserprobten und mächtigen männlichen Helden finden sich unter den Asen auch große und prächtige Göttinnen, die Asinnen.



Bil

Bil wurde zusammen mit ihrem Bruder Hiuki vom Mondgott Mani, der das Geschwisterpaar beobachtet hatte, das mit seinem schweren Eimer zu einem Brunnen laufen musste, zu sich geholt. Der Sage nach konnte man sie noch von der Erde aus mit ihrem Eimer und ihrer Eimerstange gesehen werden, in alter Zeit erklärte man sich so die Mondflecken.

Eir

Eir aus dem Geschlecht der Asen gilt als die beste Heilerin und ist deshalb in der nordischen Mythologie die Göttin der Heilung und der Heilkunde.

Frigg

Frigg ist eine der wichtigsten Göttinnen der Asen und die Tochter der Erd- und Atmosphärengöttin Fjorgyn. Ihr Gatte ist der Göttervater Odin, was ihr eine herausragende Stellung unter den Asinnen verleiht. Sie hat vieles mit Freyja gemein, weshalb die beiden Göttinnen in neuzeitlichen Quellen oft gleichgesetzt werden. Frigg ist die Schutzherrin der Ehe sowie der Mutterschaft.

Fulla

Fulla ist eine Dienerin und Vertrauter der obersten Asin, Frigg. Der Mythologie entsprechend ist sie eine schöne Jungfrau mit langem und wallendem Haar, die das Schmuckkästchen von Odins Gattin hütet.

Gefjon

Gefjon ist eine germanische Fruchtbarkeitsgöttin und Göttin des Ackerbaus, ihr Name bedeutet in etwa "geben". Im Allgemeinen stellt man sich die Asin Gefjon als Jungfrau vor, sie war auch die Schutzherrin der Jungfrauen nach deren Tod, ihr gehören alle, die unverheiratet sterben. Dazu ist sie auch eine Göttin der Familie und des Glücks. Der Sage nach schnitt sie mit einem Ochsenpflug Land von Schweden ab, die Insel Seeland, die heute zu Dänemark gehört.

Gna

Gna ist wie Fulla eine Dienerin der Frigg, sie bekleidet das Amt der Botschafterin. Mit ihrem Pferd Hfvarpnir, mit dem sie durch die Lüfte und über das Wasser reitet, überbringt sie die Nachrichten der Göttin Frigg.

Hnoss

Hnoss ist eine Tochter der Freyja und des Göttervaters Odin, ihr Name bedeutet Kostbarkeit. Sie und ihre Schwester Gersemi waren von so großer Schönheit und Anmut, dass schöne und erfreuliche Dinge nach ihnen benannt wurden.

Idun

Idun ist in der germanischen Mythologie die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Sie ist verheiratet mit Bragi, dem Gott der Dichtkunst. Sie bewacht die goldenen äpfel der Jugend, von denen die Götter essen, um sich ihre Jugend und Schönheit zu erhalten, da das Asengeschlecht wie die Menschen sterblich ist.

Jörd

Jörd ist in der germanischen Mythologie die Erdgöttin. Sie ist die Mutter des Donnergottes Thor, den sie zusammen mit Odin gezeugt hat. Ihre Mutter ist Ntt, die Nacht. Jörd gilt als mütterliche Naturgottheit, die die ewige und unabänderliche Kraft der Erde und der Natur verkörpert.

Lofn

Lofn ist eine Asengöttin, die von Odin und Frigg die Erlaubnis bekommen hat, liebende Menschen miteinander zu vereinen, zu verbinden und zu vermählen. Diese Erlaubnis gilt auch für verbotene Lieben. Durch diese Eigenschaft als eine Art Schutzherrin der Liebe verkörpert sie auch einen Aspekt der Liebesgöttin Freyja.

Nanna

Nanna ist die Gattin des Lichtgottes Balder und Mutter Forsetis, des Gottes der Gerechtigkeit. Sie gilt als Naturgöttin und wird mit der Blütenpracht in Verbindung gebracht. Nach dem schicksalhaften Tod ihres Gatten Balder bricht Nanna bei den Bestattungszeremonien zusammen und stirbt an den Folgen ihres gebrochenen Herzens, das den Tod des Geliebten nicht verkraften konnte.

Nott

Nott oder Ntt ist die Personifizierung der Nacht, eine schwarze Riesin, und Mutter des Dagr, der den Tag darstellt. Auf ihrem Pferd Hrimfaxi reitet sie durch die Himmelsgewölbe. Der Speichel des Tieres, der diesem vom Maul tropft, fällt als Tau auf die Erde.

Saga

Saga gilt als Göttin der Dichtkunst, der Weisheit, der Weissagung, der Sagen und Geschichten und gilt als Seherin. Sie wohnt in der Höhle Sökkvabekk (Sturzbach). Dort soll sie oft mit Odin zusammen sitzen. Es ist jedoch möglich, dass Saga, über die wenig bekannt ist, mit Odins Gattin Frigg identisch ist.

Sif

Sif ist die Gattin des mächtigen Donnergotts Thor. Sie ist bekannt für ihr wundervolles Goldhaar, das ihr Loki eines Nachts hinterlistig abschnitt. Sifs Gatte Thor geriet darüber so sehr in Wust, dass er Loki zwang, für Sif eine Perücke von den Zwergen anfertigen zu lassen, die wachsen konnte wie echtes Haar. Sifs Goldhaare gelten als Symbol für reifes Kohn und stehen somit als Zeichen für Fruchtbarkeit.

Sigyn

Sigyn ist die Ehefrau des hinterlistigen Ränkeschmieds Loki und Mutter seiner Söhne Narwi und Wali. Sie zeichnet sich durch ihre große eheliche Treue aus. Sie hielt auch dann noch zu ihrem Mann Loki, als dieser von den Göttern verbannt und in einer Höhle festgekettet wurde.

Sjöfn

Sjöfn gilt als Göttin des Liebesverlangens, die oft zusammen mit Lofn erwähnt wird, der Göttin, die dafür sorgt, dass Paare sich finden. Sjöfn weckt in den Menschen das sexuelle Verlangen und die überwältigenden Gefühlswallungen.

Snotra

Snotra ist die Göttin der Klugheit, der Tugend und der Sittsamkeit. Sie gilt als kluge, zierliche Asin und schützt tugendhafte Menschen, besonders die edlen und sittsamen Jungfrauen und Jünglinge. Sie ist eine Freundin der Freyja und hält sich in deren Gefolge auf.

Skadi

Skadi ist die kühle und unabhängige Göttin der Jagd und des Winters und Gattin des Meeresriesen Njord. Sie lebte aber getrennt von ihrem Gatten, da sie in den eisigen Bergen viel glücklicher und zufriedener war.

Sol

Sol ist in der germanischen Mythologie die Sonnengöttin und die Personifizierung der Sonne, ihr Bruder ist der Mondgott Mani. Sie fährt mit ihrem Sonnenwagen über den Himmel, der unablässig von dem Wolf Skalli verfolgt wird. An Ragnarök wird Skalli die Sonne verschlingen, Sol aber wird einer Tochter das Leben schenken, die ihre Schönheit noch überstrahlt.

Syn

Syn, ebenfalls aus dem Geschlecht der Asen, gilt als Göttin der Gerechtigkeit und führt die Aufsicht bei Gerichtsverhandlungen, dort sorgt sie dafür, dass niemand die Wahrheit verschweigt. Sie ist eine Dienerin der Göttin Frigg.

Thrud

Thrud ist die Tochter des Donnergottes Thor und seiner Frau Sif. Der Sage nach soll sie dem Zwerg Alwis versprochen worden sein, Thor verwickelte diesen aber bis zum Morgengrauen in ein Gespräch, so dass der Freier in der Sonne zu Stein erstarren musste.

Var

Var, wiederum eine Dienerin aus dem Gefolge Friggs, überwacht die Liebesverträge, die Ehepaare miteinander schließen und sorgt für Liebe und Treue.

Die Wanen

Die Wanen gelten als das ältere der beiden nordischen Göttergeschlechter, ihr Wohnort ist Wanaheim. Bei der kleinen Gruppe handelt es sich hauptsächlich um Fruchtbarkeitsgottheiten und friedliebende Naturgeister, die Wanen gelten als zuständig für den Schutz und die Pflege von Feld und Herdfeuer.



Freyr

Einer der Hauptgötter ist der Fruchtbarkeitsgott Freyr, der über Regen und Sonnenschein sowie über den Pflanzenwuchs der Erde waltet. Obwohl er als sanftmütiger und friedliebender Gott gilt, besitzt er ein mächtiges Schwert und gilt als kühner Reiter. Sein Wohnsitz ist Alfheim, das Feenreich.

Freyja

Die schöne Schwester Freyrs, Freyja, gilt als die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Nach dem großen Krieg zwischen Asen und Wanen kommt sie als Geisel zu den Asen und wird die Gattin des Göttervaters Odin und Oberhaupt der Walküren. Zusammen mit ihrem Gatten teilt sie die gefallenen Krieger, die nach Walhall gelangen, auf, ein Teil der Helden sitzt in ihrem Saal Sessrumnir.

Gullveig

Gullveig, ebenfalls aus dem Geschlecht der Wanen, ist die Göttin des Goldes und gleichzeitig eine Seherin und Weise Frau. Zu ihren Aufgaben gehören das Hüten von Schätzen und die Zauberei Seidr.

Nerthus

Nerthus gilt als göttliches Wesen aus dem Geschlecht der Wanen, gelegentlich wird sie mit Njörr identisch erwähnt. Allerdings gilt Nerthus, die der römische Dichter Tacitus als Mutter Erde beschreibt, mittlerweile eher als eine Göttin, die dem häuslichen Umfeld verpflichtet ist.

Njörr

Njörr ist der Wind- und Meergott und wie die meisten Götter der Wanen ein Fruchtbarkeitsgott, er spendet die Ernte. In seiner Eigenschaft als Meergott ist er ein Schutzgott für die Seefahrer und Fischer. Er gilt als friedliebend und sanft, Schwäne sind ihm heilig.



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Die Sippen der Wikinger

Wenn die Wikinger heute auch gemeinhin für Raub und Zerstörung stehen, der weitaus größte Anteil der Wikinger ging nie auf Beutezug. Die Skandinavier waren Bauern und Fischer, die an Skandinaviens Küsten siedelten und komplexe Dorf- und Siedlungsgemeinschaften ausgebildet hatten. Ihr Lebensmittelpunkt war ihre Familie, die Sippe. Nicht selten lebten hier bis zu vier Generationen zusammen. Die Ordnung in diesen Sippen war genau geordnet...

Familien, Herrscher und Sklaven

In der Frühphase der Wikingerzeit kannten die Bewohner des Nordens noch keinen Staat. Organisiert waren sie in Sippen und Familienverbänden. Die eigene Familie war heilig, sie stellte die entscheidende Schutzmacht für das Individuum dar. Ohne die Bande der Sippe galt der Einzelne nichts. Bei den Wikingern gab es einen hohen Familienehrenkodex, die Ehre musste unter allen Umständen gewahrt und verteidigt werden.

Auch die Rangordnung in den Sippen war wichtig. Mächtige Sippen hatten einen klaren Anführer, den "Jarl". Die frühe Wikingerzeit kannte zwar keinen König, doch die mächtigsten und tapfersten Jarle wurden zu einer Art Häuptling gewählt. Jarl blieb aber nur derjenige, der sich unter den anderen behaupten konnte. Eine entscheidende Rolle in den Wikingergesellschaften spielte das Heer der Rechtlosen, die Sklaven. Damals betrug das Verhältnis Freie zu Unfreien etwa 1:4. Sklaven waren völlig rechtlose Menschen, Besitz der freien Wikinger, denen sie gehörten. Auf ihren Raubzügen nahmen die Wikinger gerne Sklaven jeden Alters und Geschlechts gefangen.

Männer und Frauen

Zwischen den Geschlechtern waren die gesellschaftlichen Aufgaben und Rollen klar verteilt. Die skandinavische Gesellschaft wurde von den Männern dominiert, doch die freie Frau hatte durchaus ihren respektierten Raum. Tatsächlich wissen wir von den Frauen der Oberschicht, dass sie das Recht hatten, sich scheiden zu lassen, wenn der Ehemann seinen Pflichten nicht nachkam und die Familie nicht ernähren konnte, oder die Frau schlecht behandelte. Dann konnte die Frau mit Hilfe ihrer Sippe den Ehemann unter Druck setzen. Die Ehe war damals keine Liebesheirat, Ehen waren Zweckbündnisse und politische Instrumente. Ehen dienten dazu, Frieden zwischen Sippen zu schließen oder zu garantieren und den Besitz einer Sippe zu mehren. Die Frau kümmerte sich um das Haus, den Hof, den Haushalt. Sie versorgte das Vieh, erzog die Kinder und befehligte die Sklaven. Handwerkliche Tätigkeiten aber waren Männersparten. Männer bewirtschafteten den Acker, betrieben Fischfang, bauten Häuser und produzierten Waffen und Schmuck. Sie trieben Handel, führten Kriege und sorgten für den Schutz der Familie.

Recht und Gesetz

Recht und Gesetz waren in der Gesellschaft der Wikinger respektierte Werte. Das wichtigste Gremium für gesellschaftliche Entscheidungen war das Thing. Das Thing war eine öffentliche Versammlung der freien Männer. Es tagte regelmäßig zu festgelegten Zeiten unter freiem Himmel. Das Thing beriet über politische Angelegenheiten, beschloss Gesetze und sprach Recht. Die alten Wikinger hatten bei wichtigen Entscheidungen und Abstimmungen besonders viel Einfluss. In Island tagte das Thingvellir ("ingvllir") das im Isländischen "Volksversammlung in der Ebene" bedeutet. Es gilt als eines der ältesten Parlamente der Welt, vor über 1000 Jahren tagte dort eine gesetzgebende Versammlung (Althing), Ausdruck für den Wunsch der damaligen Menschen nach Recht und Ordnung. Heute ist das Thingvellir ein Nationalpark in Island.

Rechtsprechung beim Thing

Bei vielen Streitigkeiten und kleineren Verbrechen wurde die Sache zunächst "persönlich" und innerhalb der Familien geregelt, ohne dass das Thing angerufen werden musste. Ein Mord zog etwa unweigerlich die Blutrache nach sich. Urteile fällte das Thing nur dann, wenn ein Rechtsstreit der Versammlung vorgetragen wurde. Für minderschwere Verbrechen wurden zum Beispiel Geldbußen verhängt. Wenn ein freier Mann zu einer Geldbuße genötigt wurde, reichte meist der gesellschaftliche Druck, dass er seine Strafe auf sich nahm. Bei großen Verbrechen konnte der Ausschluss aus der Gesellschaft, die Verbannung drohen. Verbannung war gleichbedeutend mit der totalen Rechtlosigkeit, der Wikinger verlor seine Rechte als freier Mann und musste um Leib und Leben fürchten, da er von jedermann ungestraft beraubt und getötet werden konnte. Verbannung bedeute ferner Ausstoßung aus der Gemeinschaft. Doch ohne die Gemeinschaft war ein Wikinger völlig auf sich alleine gestellt, also so gut wie nicht überlebensfähig.

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